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Rubrik: Regional

17.September.2012

Bollwerk gegen das Klinikum Ingolstadt – der falsche Weg

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Ingolstadt - „Es ist schon erstaunlich, dass die Landräte aus Eichstätt und Pfaffenhofen, den Klinikverbund der Krankenhäuser in Mainburg, Pfaffenhofen, Kösching und Eichstätt ohne das Klinikum Ingolstadt bilden und dann noch als Bollwerk gegen das Klinikum Ingolstadt sehen“, so der Ingolstädter SPD-Bezirksrat Thomas Thöne.

Um den Fortbestand aller Häuser zu sichern, sollte an vorderster Stelle nicht der Konkurrenzgedanke stehen, sondern die kommunale Zusammenarbeit. Nach dem derzeitigen Abrechnungssystem der Krankenhäuser, den Diagnosis Related Groups (DRG – deutsch: Diagnosebezogene Fallgruppe) gibt es die Möglichkeit die Einweisung in ein Haus der Maximalversorgung, wie dem Klinikum Ingolstadt, sowie die Rückverlegung in ein Krankenhaus eines Landkreises so zu gestalten, dass sich für beide Häuser eine WIN-WIN-Situation ergibt.

Die Zeichen der Zeit im Gesundheitswesen stehen, nach Ansicht des SPD-Gesundheitspolitikers, auf regionale Zusammenarbeit. Der SPD-Stadtrat vertritt seit Jahren, auch im Aufsichtsrat des Klinikums Ingolstadt, die Ansicht, die Kliniken aus den Landkreisen Neuburg/Schrobenhausen, Eichstätt und Pfaffenhofen, sowie das Klinikum Ingolstadt zu einer Rechtsform zusammenzuführen. Die jetzige Entscheidung für den neuen Klinikverbund wird dies um Jahre verzögern.

Politisch pikant ist für Thöne die Tatsache, dass es zwei CSU-Landräte und ein CSU-Oberbürgermeister in der Frage der kommunalen Gesundheitsvorsorge nicht schaffen, zusammenzuarbeiten. Früher wurde den Wählerinnen und Wählern von der CSU immer suggeriert: „Wählt überall CSU, dann kappt auch die Zusammenarbeit, denn wir stehen für die gleichen Werte und Ziele“. „Dies ist wohl nun nicht mehr der Fall“, kommentiert der SPD-Bezirkstat die aktuelle Situation. Was die gesundheitspolitische Weitsicht angeht, scheint man im Landkreis Neuburg/Schrobenhausen ein Stück weiter zu sein".

„Wenn nun ein Bollwerk gegen das Klinikum errichtet werden soll, bleibt nur zu hoffen, dass die Patientinnen und Patienten nicht die Leidtragenden sind. Es muss sichergestellt werden, dass die Menschen in das Haus der Maximalversorgung kommen, wenn dies medizinisch notwendig ist, beispielsweise beim Schlaganfall in die Facheinrichtung „Stroke Unit“ des Klinikums“, so der SPD-Gesundheitspolitiker.

Mit Sorge verfolgt Thöne die Verlegungen der Patientinnen und Patienten zwischen den kleinen Häusern, zu Untersuchungszwecken. Diese nehmen laufend zu und sind nicht nur eine Belastung für die Kranken, sondern dieses Verfahren bindet auch erhebliche Kapazitäten des öffentlichen Rettungsdienstes, die dann für Notfalleinsätze nicht mehr zur Verfügung stehen.

Quelle: Thomas Thöne




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