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Rubrik: Regional

10.August.2018

Mehr als die Hälfte der Ryanair-Flüge in Bayern fällt aus

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München - Aufgrund des Pilotenstreiks hat Ryanair bereits mehr als die Hälfte der Verbindungen an bayerischen Flughäfen gestrichen. Am stärksten trifft es dabei Nürnberg. Weitere Ausfälle sind nicht ausgeschlossen.

Seit heute morgen um 3 Uhr stehen viele Ryanair-Maschinen an deutschen Flughäfen still. Bis Samstag, 3 Uhr, hat die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit die angestellten Piloten der Airline in Deutschland, Irland, Belgien und Schweden zu Streiks aufgerufen. Ryanair hat deshalb bereits vorab 400 von 2400 geplanten Flügen in Europa abgesagt – 250 davon in Deutschland.

München: Bisher keine Ausfälle bekannt

Für Flughafen München sind bisher noch keine Flugausfälle bekannt. Für Freitag stehen insgesamt vier Verbindungen auf dem Plan, je zwei Starts und Landungen von und nach Dublin. Laut Flughafen-Betreiber liegt für diese bislang keine Streik-Meldung von Ryanair vor.

Nürnberg: 14 von 19 Verbindungen gestrichen

Anders sieht es am Flughafen in Nürnberg aus: Am Albrecht Dürer Airport hat Ryanair bereits 14 der insgesamt 19 Verbindungen am Freitag gestrichen, wie der Flughafen auf seiner Website mitteilt. Betroffen sind die Flüge von und nach London-Stansted, Rom-Ciampino, Budapest, Manchester, Krakau, Madrid und Malta.

Memmingen: Sechs von zwölf Flügen fallen aus

Auch am Allgäu-Airport in Memmingen wird die Hälfte der Flüge nicht stattfinden: Ryanair hat sechs der zwölf Verbindungen annulliert. Betroffen sind Abflüge und Ankünfte, die Sevilla, Thessaloniki und Warschau. Alle Angaben beziehen sich jedoch auf Informationen, die Ryanair vorab bekannt gegeben hat – es ist nicht auszuschließen, dass im Lauf des Tages noch weitere Ausfälle dazukommen.

Ryanair-Piloten streiken für bessere Bezahlung

Die Ryanair-Piloten streiken für eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. In der Vergangenheit wurde von Gewerkschaften immer wieder kritisiert, dass Piloten bei Ryanair oft nicht angestellt würden, sondern als eine Art Scheinselbständige arbeiten müssten. - BR

Quelle: Rundschau-Newsletter




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