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Rubrik: Regional

14.September.2018

Freistaat Bayern erwirbt Siemens Himbeerpalast für Uni Erlangen-Nürnberg

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München - Gemeinsam die Zukunft von Erlangen gestalten: Freistaat Bayern erwirbt Siemens Himbeerpalast für Uni Erlangen-Nürnberg - Technische Fakultät erweitert sich auf den Siemens Campus - Siemens Campus erhält repräsentatives Empfangsgebäude.

Der Freistaat Bayern hat das auch als Himbeerpalast bekannte Siemens-Verwaltungsgebäude in der Mitte Erlangens für eine zukünftige Nutzung durch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erworben. 2020 wird das Modul 1 des neuen Siemens Campus von den ersten Siemens-Einheiten bezogen, so dass sich für die Siemens-Gebäude im Zentrum Erlangens neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnen.

Im Rahmen eines großen Festakts anlässlich des Erwerbs haben der Freistaat Bayern und Siemens heute in Erlangen darüber hinaus die Absicht erklärt, dass Teile der Technischen Fakultät der FAU auf den Siemens Campus ziehen sollen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat dazu heute in Vertretung des Bayerischen Ministerpräsidenten eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Freistaat und Siemens unterzeichnet, die einen Erwerb von Flächen auf dem Siemens Campus zur Erweiterung der Technischen Fakultät vorsieht. Der Campus wird zudem als zukünftige zentrale Adresse von Siemens in Erlangen ein neu geplantes, repräsentatives Empfangsgebäude erhalten.

"Das neue Geisteswissenschaftliche Zentrum der Philosophischen Fakultät im Himbeerpalast und die Erweiterung der Technischen Fakultät auf dem Siemens Campus sind großartige Meilensteine mit wichtigen Entwicklungsimpulsen für den Wissenschaftsstandort. Erlangen, Forschung auf Weltklasseniveau und das High-Tech-Unternehmen Siemens gehören untrennbar zusammen", sagte Herrmann, der bereits Mitglied der Jury des Architekturwettbewerbs zum Siemens Campus war.

Seit er 1953 eingeweiht wurde, zählt der Himbeerpalast zu den markantesten Gebäuden in Erlangen. Nun bekommt der einstige Sitz der Siemens Hauptverwaltung einen neuen Eigentümer: Ab dem Jahr 2024 wird die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie der FAU das Gebäude nutzen und dort ein neues Geisteswissenschaftliches Zentrum schaffen. Hier sollen die geisteswissenschaftlichen Fächer zusammengeführt werden und dafür geeignete Büro- und Lehrräume erhalten.

"Durch den Ankauf des Himbeerpalasts werden die Studien- und Forschungsbedingungen wie auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Universität signifikant verbessert. Die Investitionen des Freistaats ermöglichen es der Universität Erlangen-Nürnberg, auch in Zukunft Spitzenforschung zu betreiben und sich erfolgreich dem internationalen Wettbewerb zu stellen.

Damit stärken wir den Wissenschaftsstandort Erlangen nachhaltig, so dass er auch weiterhin für wirtschaftliche Prosperität und Wohlstand sorgen kann", sagte Prof. Dr. med. Marion Kiechle, Bayerische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst bei der Schlüsselübergabe im Rahmen des Festakts. Der Freistaat hatte das Gebäude für die Nutzung durch die FAU erworben.

Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands von Siemens, ergänzte: "Schon immer bestand in Erlangen eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Siemens und der Wissenschaft. Und das wird auch in Zukunft so bleiben. Denn mit dem Siemens-Campus bekräftigen wir unser Bekenntnis zum Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Erlangen."

Der Himbeerpalast wird ab 2020 nicht mehr von Siemens genutzt, da das Unternehmen in Zukunft viele seiner Aktivitäten in Erlangen auf dem gerade im Bau befindlichen, neuen Siemens Campus zusammenführen wird. Als neue Heimat von Siemens in Erlangen wird der Siemens Campus auf dem ehemaligen Forschungsgelände im Süden der Stadt komplett zu einem lebendigen Stadtteil mit moderner Büro- und Forschungsinfrastruktur sowie großzügigen Frei- und Grünflächen umgestaltet.

Bis zu seiner für 2030 geplanten Fertigstellung könnten auch Teile der Technischen Fakultät der FAU auf den Campus ziehen. Dieses gemeinsame Verständnis erklärten der Freistaat und Siemens ebenfalls während des Festakts und unterzeichneten eine entsprechende Rahmenvereinbarung. Die weiteren Details über Art und Umfang der Nutzung des Campus durch die FAU werden in den nächsten Monaten ausgearbeitet.

"Das neue Geisteswissenschaftliche Zentrum und die räumlichen Möglichkeiten, die uns der Siemens Campus bietet, werden die Innovationsführerschaft der FAU zum Wohle der Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ausbauen und ihre Strahlkraft erhöhen. Dafür danken wir allen Beteiligten", sagte Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der FAU.

Der Siemens Campus wird zukünftig zentrale Adresse von Siemens in Erlangen werden. Derzeit laufen die Bauarbeiten im ersten von insgesamt sieben Modulen. Bis 2020 entstehen hier acht Bürogebäude, drei Parkhäuser und eine Kantine für rund 7.000 Mitarbeiter.

Anschließend beginnen die Bauarbeiten im direkt daran anschließenden zweiten Modul. Wie Siemens während des Festakts ebenfalls bekanntgab, wird dort ein zentrales, repräsentatives Empfangsgebäude entstehen. Als neues Gesicht von Siemens in Erlangen wird es die zeitgemäße Architektur der anderen Campus-Gebäude aufgreifen, aber leicht über diese hinausragen.

Seine bis zum zweiten Stock verglaste Fassade wird auf den darüber liegenden Stockwerken aus Natursteinen aus dem Altmühltal gestaltet – genau wie beim neuen Siemens Headquarter in München. Wie vor diesem soll auch vor dem neuen Erlanger Empfangsgebäude eine der insgesamt vier, jeweils zehn Meter hohen Wings-Skulpturen des berühmten Architekten und Künstlers Daniel Libeskind stehen.

Als lebendiges Projekt, das sich kontinuierlich weiterentwickelt, belebt der Siemens Campus so auch die Zukunft von Erlangen. Modul für Modul entsteht im Süden der Stadt ein neuer Stadtteil, der Arbeiten, Forschen und Leben miteinander vereinen wird.

"Heute ist ein wichtiger Tag für Erlangen. Mit dem Himbeerpalast entsteht in den kommenden Jahren eine Achse der Wissenschaft, die in die ganze Innenstadt ausstrahlen wird. Im Süden ermöglichen wir mit der Ansiedelung auf dem Siemens Campus die weitere Entwicklung der Technischen Fakultät. Wir wollen die Chancen nutzen, die die direkte Nachbarschaft von Wirtschaft und Wissenschaft für den Standort Erlangen bieten", sagte Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister von Erlangen. - Oliver Platzer

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Inner




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