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Rubrik: Regional

06.December.2018

Leben mit Parkinson

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Ingolstadt - Expertenvortrag am 12.12. um 17.30 Uhr im Klinikum Ingolstadt. Zittern, Bewegungsverarmung, Muskelsteife: Das sind die typischen Symptome der Parkinson-Krankheit. Eine Heilung ist bisher nicht möglich, eine Therapie jedoch schon.

Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie Sozialkassen Patienten unterstützen, darüber sprechen Spezialisten des Klinikums Ingolstadt am Mittwoch, 12. Dezember, im Rahmen der kostenlosen Vortragsreihe „Gesundheit im Fokus“. Die Veranstaltung findet um 17.30 Uhr im großen Veranstaltungsraum des Klinikums statt.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 13.000 Menschen neu an Parkinson – die meisten zwischen dem 50. und 79. Lebensjahr. Damit gehört die Krankheit zu den häufigsten Erkrankungen des Nervensystems. Da Parkinson sichtbar den Bewegungsapparat beeinträchtigt, wird sie umgangssprachlich auch die „Schüttelkrankheit“ genannt.

Betroffene zeigen am Anfang häufig ein Zittern oder haben Probleme bei Alltagshandlungen wie Schreiben oder beim Hemden zuknöpfen. Die Erkrankung kann aber auch den Magen-Darm-Trakt, den Schlaf, die Psyche und das Herz-Kreislauf-System betreffen. Eine Heilung von Parkinson ist derzeit nicht möglich. Über die Erscheinungsbilder der Erkrankung und Behandlungsmöglichkeiten informiert der Fachexperte Dr. Viktor Collado Seidel, Oberarzt an der Klinik für Neurologie im Klinikum Ingolstadt.

Die Krankheit bringt viele Veränderungen mit sich und wirkt sich auf alle Lebensbereiche der Patientinnen und Patienten aus. Nicht selten brauchen Betroffene und deren Angehörige Unterstützung im Alltag. Ursula Brandl, stellvertretende Leitung des Sozialdienstes im Klinikum, informiert im zweiten Teil des Vortrags zu den erweiterten Betreuungsmöglichkeiten im ambulanten und stationären Bereich, die im Rahmen der Pflegestärkungsgesetze I – III geschaffen wurden.

Anschließend an den rund 60-minütigen Vortrag stehen beide Referenten für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist wie immer kostenlos und für alle Interessierte offen. - Daniela Hilpert

Quelle: Klinikum Ingolstadt




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