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Rubrik: Regional

09.June.2019

Kardinal Marx verteidigt den Zölibat

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München: Die Rufe nach einer Abschaffung des Zölibats sind in letzter Zeit lauter geworden. Jetzt hat sich der Münchner Kardinal Marx klar für das Festhalten der katholischen Kirche an der Ehelosigkeit für Priester ausgesprochen.

Kardinal Reinhard Marx hat das Festhalten der katholischen Kirche am Zölibat bekräftigt. Bei der Diakonenweihe von zwei Priesteramtskandidaten hob der Erzbischof von München und Freising und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz die Bedeutung der Ehelosigkeit als Lebensform der Priester hervor.

Lebensform Jesu werde nicht verschwinden

Weil die Ehelosigkeit "die Lebensform Jesu ist, wird sie nicht verschwinden", so Marx. Mit der Entscheidung dafür erklärten Priester ihre Bereitschaft, allen Menschen zu dienen.

Die Ehelosigkeit sei eine Herausforderung, die jeden Tag geübt werden müsse, betonte der Münchner Kardinal. Wer sich in freier Entscheidung auf sie einlasse und dabei auf Christus vertraue, für den werde sie nicht zu einer Last, sondern zu einer Möglichkeit.

"Der ehelose Mensch möchte das Begehren in ihm zur Ruhe bringen und deutlich machen, dass er in Beziehung zu allen Menschen schenken will, geben will." Kardinal Reinhard Marx

CSU-Politiker für Abschaffung

In letzter Zeit waren deutliche Rufe nach einer Abschaffung des Zölibats laut geworden. Die Landtagspräsidentin und Vorsitzende der Oberbayern CSU, Ilse Aigner, hatte entsprechende Forderungen der Maria 2.0 Protestbewegung unterstützt.

Auch der ehemalige Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) sprach sich für eine Abschaffung aus. Der frühere Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, erklärte, der Zölibat sei kein Selbstzweck.

Münsteraner Bischof Genn beklagt fehlendes Verständnis

Zahlreiche Geistliche wollen aber an der Institution festhalten. Der Münsteraner Bischof Felix Genn etwa beklagt ein fehlendes Verständnis für den Priesterzölibat. Man habe in der westlichen Kultur den Sinn für dieses "innere Geheimnis eines Lebens in der Nachfolge Jesu verloren".

Der Würzburger Bischof Franz Jung sieht die Weltkirche in der Verantwortung. Einen wie auch immer gearteten deutschen Sonderweg könne er sich nicht vorstellen. Diese Fragen müssten auf Ebene der Weltkirche geklärt werden.

Papst Franziskus hat sich gegen eine generelle Zulassung von verheirateten Männern zum Priesteramt ausgesprochen. Er halte aber eine Diskussion über Sonderlösungen für nötig. - BR

Quelle: Rundschau-Newsletter




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