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Rubrik: Auto.Motor

10.September.2019

Opel auf der IAA: Wir werden deutlich mehr SUV bauen

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Frankfurt: Speziell kleine SUVs werde überdurchschnittlich nachgefragt, sagt Opel-Chef Michael Lohscheller auf der Internationalen Automobilausstellung IAA. Deshalb werde Opel seinen SUV-Anteil deutlich erhöhen.

Das Segment kleinerer Stadtgeländewagen wird nach Einschätzung des Opel-Chefs Michael Lohscheller weiter wachsen. "Die Kunden fragen insbesondere diese kleinen SUVs stark nach", sagte der Manager am Dienstag auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt.

SUV mit Hilfe von Elektro

Die zum französischen PSA-Konzern gehörende Marke werde ihren SUV-Anteil von jetzt 30 Prozent weiter deutlich steigern. Die kompakten Autos könnten unter anderem mit Hilfe elektrischer Antriebe mit sehr niedrigen Verbrauchswerten gefahren werden.

Opel hat keinen großen SUV

Der Opel-Chef zeigte sich erleichtert, dass das Unternehmen bislang kein sehr großes SUV entwickelt hat. "Ob die großen, also 5 Meter plus, eine Zukunft haben werden, da würde ich mal nicht drauf setzen", sagte er. "Vielleicht sind wir da ganz gut aufgestellt." Der größte Opel-SUV Grandland X misst 4,45 Meter in der Länge und ist damit deutlich kürzer als beispielsweise der Mittelklassewagen Insignia.

Opel setzt auf den russischen Markt

Lohscheller setzt große Hoffnungen auf den russischen Markt, der dem Hersteller jahrelang als Tochter des US-Konzerns General Motors verschlossen war. Opel solle in Russland die führende Marke des PSA-Konzerns werden, kündigte er an.
Opel-Sanierungsprogramm schon sehr weit

Das Opel-Sanierungsprogramm "Pace" sei mit Ausnahme der Internationalisierung schon sehr weit gekommen. Nur noch die Modelle Astra und Insignia fußten auf Plattformen von General Motors, sagte Lohscheller. Das Unternehmen sei daher auf einem guten Weg, bereits in diesem Jahr die eigentlich erst für 2026 angepeilte Umsatzmarge von 6 Prozent zu erreichen. Weitergehendes Ziel sei es nun, die Profitabilität der Schwestermarken Peugeot und Citroën zu erreichen. - BR

Quelle: Rundschau-Newsletter




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