brennessel Magazin Online - seit 1995
Neuburg, 07.04.2020 - 15:01 Uhr
spacespacespace
men_links_top
men_left_bottom
men_links_top
Die Koepfe der Region exclusiv auf brennessel.com In kontinuierlich aktualisierten Nachrichtenquellen suchen
men_left_bottom
men_links_top
men_left_bottom
men_links_top

  werbung:

men_left_bottom

Justizministerium will h√§rtere Strafen f√ľr Gaffer durchsetzen


11. Sep. 2019 - 06:42

Berlin: Wer Unfallopfer filmt oder fotografiert, muss k√ľnftig mit h√§rteren Strafen rechnen. Das Justizministerium will mit einem neuen Gesetz auch Verstorbene vor anst√∂√üigen Foto- oder Videoaufnahmen sch√ľtzen. Der Entwurf muss jetzt noch zur Abstimmung.

Gaffer, die Aufnahmen von verstorbenen Unfall- oder Gewaltopfern machen, k√∂nnten k√ľnftig hart bestraft werden. Das Justizministerium will das "Herstellen und √úbertragen einer Bildaufnahme, die in grob anst√∂√üiger Weise eine verstorbene Person zur Schau stellt", als Straftat werten. Bislang sch√ľtzt das Strafrecht nur lebende Menschen vor entw√ľrdigenden Bildern. Bei Bildaufnahmen von Toten liegt derzeit nur ein Versto√ü gegen das Pers√∂nlichkeitsrecht vor. Angeh√∂rige k√∂nnen lediglich das L√∂schen ver√∂ffentlichter Bilder oder Videos verlangen. Gaffern droht Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren K√ľnftig w√ľrden Geldbu√üen drohen oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den das Bundesjustizministerium an L√§nder und Verb√§nde zur Stellungnahme verschickt hat. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) nannte es gegen√ľber der Deutschen Presseagentur "schamlos", bei Unf√§llen Verletzte oder gar Tote aus Sensationsgier zu fotografieren: "Menschen, die in einem solchen Moment nichts anderes im Sinn haben, als Fotos zu schie√üen, versto√üen gegen die Grundregeln menschlichen Anstands und behindern √ľberdies h√§ufig auch die Rettungskr√§fte." Kabinett und Bundestag m√ľssen noch zustimmen Der Entwurf muss als n√§chsten im Kabinett abgestimmt werden. Danach muss der Bundestag dem Gesetz zustimmen. Die Strafen gegen Gaffer zu versch√§rfen, hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart. Im Mai hatte der Bundesrat bereits verlangt, bei dem Thema auf das Tempo zu dr√ľcken. Gaffer sorgen immer wieder f√ľr Emp√∂rung Das Bundesjustizministerium erkl√§rte, das Erstellen anst√∂√üiger Aufnahmen sei dank allgegenw√§rtiger Handykameras immer leichter geworden. Zudem lasse die Anonymit√§t des Internets die Hemmschwelle f√ľr eine Verbreitung sinken. Tats√§chlich sorgen immer mehr F√§lle f√ľr breite Emp√∂rung. Viel Zustimmung erhielt zum Beispiel ein Polizist, der im Mai Gaffer mit ihrem Verhalten konfrontierte. Im Juni stellte die Polizei nach einem Unfall auf der A3 13 Gaffer, die durch ihr Verhalten den Gegenverkehr behindert hatten. In solchen F√§llen droht ein Bu√ügeld. Das gilt auch, wenn Einsatzkr√§fte behindert werden. Seit einer Gesetzes√§nderung 2011 ist bereits das unbefugte Erstellen einer Aufnahme strafbar, wenn diese die Hilflosigkeit einer anderen Person zeigt. In solchen F√§llen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe. Im Falle verstorbener Opfer k√∂nnen Gaffer bisher straffrei davon kommen. Das k√∂nnte sich mit dem neuen Gesetz √§ndern. - BR

Rundschau-Newsletter

« Voriger Artikel | Nächster Artikel »


zurück zur Hauptauswahl

 

men_right_top
men_right_bottom
men_right_top
 

Umfrage:

 
Coronavirus?

 NatŁrlicher Ursprung
 Biowaffe
 Panikmacher


men_right_bottom
men_right_top
men_right_bottom
men_right_top

Linkempfehlungen:

men_right_bottom
men_right_top

Spruch des Moments:


men_right_bottom
men_right_top

men_right_bottom
 


Notice: Undefined variable: headline in /kunden/108065_86633/webseiten/brennessel/fuss.php on line 259
.

zurück nach oben

 
copyright (c) 1998-2020 texte&bilder&informationen ausser eigens vermerkt: brennessel magazin, neuburg | Datenschutzerklšrung