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Coronavirus: Was Sie ├╝ber die Lungenkrankheit wissen m├╝ssen


24. Jan. 2020 - 17:50

M├╝nchen: Schwere Atemwegserkrankungen und hohes Fieber: Immer mehr Menschen infizieren sich mit dem neuartigen Coronavirus aus China. Was ist bislang ├╝ber den Erreger bekannt und wie gef├Ąhrlich ist er?

Mit drastischen Ma├čnahmen versucht China ein Ausbreiten des neuen Coronavirus zu verhindern. Inzwischen wurden mindestens elf St├Ądte praktisch abgeschottet. Die Lungenkrankheit wurde bisher bei fast 900 Menschen nachgewiesen. Fragen und Antworten zu ├ťbertragungsweg und Ausbreitung. Was ist das neue Coronavirus? Der neue Erreger geh├Ârt zum Stamm der Coronaviren. Harmlose Typen f├╝hren oft nur zu leichten Erk├Ąltungen. Das neue Coronavirus hingegen kann zu schweren Atembeschwerden, Lungenentz├╝ndungen und hohem Fieber f├╝hren. Woher kommt das Virus? Die chinesische Metropole Wuhan gilt als Ausgangspunkt des Virus. Es wurde Gesundheitsexperten zufolge zun├Ąchst von Wildtieren ├╝bertragen, die auf einem Tiermarkt in Wuhan illegal verkauft wurden. Erstmals trat es im Dezember auf. Wie ├╝bertr├Ągt sich die Krankheit? Wie alle Coronaviren wird auch der neue Erreger in den meisten F├Ąllen zwischen Tier und Mensch ├╝bertragen. Nun hat die chinesische Regierung allerdings best├Ątigt, dass das Virus auch von Mensch zu Mensch ├╝bertragen wird. Angenommen wird, dass das Coronavirus durch Tr├Âpfcheninfektion etwa beim Husten ├╝bertragen wird. Das Virus soll sich aber vor allem in den unteren Lungenbereichen ansiedeln und weniger in den oberen Atemwegen. Das w├╝rde ein geringeres Ansteckungspotenzial bedeuten, da der Weg von Lunge zu Lunge weiter ist als etwa von Nase zu Nase. Wie viele Personen haben sich schon infiziert? Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Chinesen nimmt t├Ąglich zu. Mittlerweile gebe es 870 Infizierte, teilte die chinesische Gesundheitskommission mit. Die meisten Erkrankten kommen aus der chinesischen Provinz Hubei. Die Zahl der Menschen, die durch das neuartige Coronavirus in China ums Leben gekommen sind, ist von 18 auf 26 gestiegen. Haben sich auch schon Menschen au├čerhalb Chinas angesteckt? Mittlerweile gibt es Infizierte in den USA, in Japan, S├╝dkorea, Thailand, Singapur und Vietnam. In Europa ist bisher kein Fall bekannt. Was hilft gegen das Virus? Bei betroffenen Patienten k├Ânnen die Symptome bisher nur mit g├Ąngigen Medikamenten behandelt werden. Chinesische Wissenschaftler ├Ąu├čerten sich besorgt ├╝ber den neuen Typ von Virus: "Die Entwicklung spezifischer Medikamente und Impfstoffe gegen den neuen Erregers k├Ânnte Jahre brauchen", zitierte das Staatsfernsehen Experten. Die chinesischen Beh├Ârden wollen die Erkrankten nun schnell erkennen und isolieren. Mittlerweile gibt es einen verl├Ąsslichen Test, mit dem die Krankheit diagnostiziert werden kann. Dass einfache Atemmasken einen guten Schutz vor dem Virus bieten, wird von Experten angezweifelt. Wie verhindert China die Ausbreitung des Virus? China will die Ausbreitung der Lungenkrankheit kurz vor der Reisewelle zum chinesischen Fr├╝hlingsfest durch strenge Schutzma├čnahmen verhindern. Die Beh├Ârden riegelten deshalb die Elf-Millionen-Metropole Wuhan in der Provinz Hubei ab. Auch einige andere St├Ądte in der Region schr├Ąnken inzwischen ihre Verbindungen zur Au├čenwelt stark ein. Zuletzt wurden auch in den Metropolen Jingzhou, Xiaogan und in Dangyang der ├Âffentliche Verkehr sowie Zugverbindungen eingestellt. Damit sind inzwischen landesweit rund 37 Millionen Menschen von Quarant├Ąne oder Vorsichtsma├čnahmen betroffen. In Wuhan wird derzeit im Schnellverfahren ein neues Krankenhaus zur Behandlung von Infizierten gebaut. Was hat das neuartige Coronavirus mit der SARS-Pandemie zu tun? Viele Mediziner vergleichen das neue Virus mit dem SARS-Erreger. SARS steht f├╝r "Severe Acute Respiratory Syndrome", also "Schweres Akutes Atemwegssyndrom". Bei der SARS-Pandemie 2002/2003 war der Ausbruch anfangs vertuscht worden, was eine schnelle Reaktion verhindert und die Verbreitung beg├╝nstigt hatte. Von China ausgehend brach eine weltweite Pandemie mit 8.000 Infizierten aus, etwa 800 Menschen starben. Befinden wir uns in einer globalen Notlage? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) entschied am Donnerstag, noch keine globale Notlage auszurufen. Daf├╝r sei es noch zu fr├╝h, sagte der Vorsitzende des Beratergremiums, Didier Houssin. Doch werde die Lage ernst genommen und der Ausbruch "in jeder Minute an jedem Tag" beobachtet, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. - BR

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