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Merkel stellt Erdogan weitere Fl├╝chtlingshilfen in Aussicht


24. Jan. 2020 - 17:52

Istanbul: Beim Staatsbesuch der Bundeskanzlerin in der T├╝rkei hat der t├╝rkische Pr├Ąsident weitere Hilfen der EU bei der Bew├Ąltigung der Fl├╝chtlingskrise gefordert. Merkel k├╝ndigte Unterst├╝tzung an - und forderte ihrerseits die Freilassung deutscher B├╝rger.

Der t├╝rkische Pr├Ąsident Recep Tayyip Erdogan hat die EU aufgefordert, mehr Verantwortung f├╝r die Versorgung von syrischen Fl├╝chtlingen zu ├╝bernehmen. "Dass Europa und die europ├Ąischen L├Ąnder den Syrern noch mehr und schnellere Hilfe leisten, ist allem voran eine menschliche Verantwortung", sagte Erdogan nach Gespr├Ąchen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Istanbul. 3,6 Millionen syrische Fl├╝chtlinge in der T├╝rkei Die T├╝rkei hat mehr als 3,6 Millionen Fl├╝chtlinge aus dem B├╝rgerkriegsland Syrien aufgenommen. Die K├Ąmpfe rund um die von ├╝berwiegend islamistischen Rebellen kontrollierte Region Idlib hatten sich in Syrien zuletzt intensiviert. Das syrische Milit├Ąr r├╝ckte mit Hilfe russischer Luftangriffe weiter in die Region im Nordwesten Syriens vor. Erdogan sagte, inzwischen seien rund 400.000 Menschen vor der Gewalt in Richtung t├╝rkische Grenze geflohen. Merkel k├╝ndigt weitere Fl├╝chtlingshilfen der EU an Die Bundeskanzlerin stellte dem t├╝rkischen Pr├Ąsidenten dann auch weitere Hilfen der EU bei der Bew├Ąltigung der Fl├╝chtlingskrise in Aussicht. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die EU ├╝ber die zwei mal drei Milliarden Euro hinaus Unterst├╝tzung leistet", sagte Merkel nach dem Gespr├Ąch mit Erdogan. Dar├╝ber werde in den EU-Gremien besprochen. Merkel: Was die T├╝rkei leiste, sei lobenswert "Das, was die T├╝rkei hier leistet, ist bemerkenswert", lobte Merkel das t├╝rkische Engagement. "Und jeder kann sich vorstellen - die T├╝rkei hat ungef├Ąhr so viele Einwohner wie Deutschland - wenn man 3,5 oder fast vier Millionen Fl├╝chtlinge aus Syrien beherbergt, was das f├╝r eine Anstrengung ist und daf├╝r m├Âchte ich der T├╝rkei auch ganz herzlich danken." Unterst├╝tzung der Fl├╝chtlingshilfe in Syrien Merkel hat der T├╝rkei zudem Hilfen f├╝r die Bau von Unterk├╝nften f├╝r Fl├╝chtlinge in Nordsyrien in Aussicht gestellt. Angesichts der Lage der Fl├╝chtlinge im Winter werde die Bundesregierung pr├╝fen, ob man dies finanziell f├Ârdern k├Ânne, sagte Merkel am Freitag in Istanbul nach einem Treffen mit dem t├╝rkischen Pr├Ąsidenten Recep Tayyip Erdogan. "Ich kann mir vorstellen, dass wir f├╝r diese humanit├Ąre Aktion deutsche Mittel geben k├Ânnen." Deutschland und die EU unterst├╝tzen die Regierung in Ankara bislang bei der Versorgung der rund drei Millionen in der T├╝rkei lebenden syrischen Fl├╝chtlinge. Merkel pocht auf Freilassung deutscher Gefangener Au├čerdem k├╝ndigte die Kanzlerin intensive Bem├╝hungen um die Freilassung von in der T├╝rkei inhaftierten Menschen mit deutscher Staatsb├╝rgerschaft an. Sie habe mit Erdogan vereinbart, dass man von Fall zu Fall dar├╝ber sprechen werde, wie man zu L├Âsungen komme. Die T├╝rkei werde sich zudem darum bem├╝hen, dass bald Akkreditierungen f├╝r alle interessierten deutschen Journalisten f├╝r dieses Jahr ausgestellt w├╝rden. Die T├╝rkei hatte solche Akkreditierungen und Arbeitsgenehmigungen zuletzt in mehreren F├Ąllen verweigert. Erdogan will libysche Br├╝der nicht allein lassen Der t├╝rkische Pr├Ąsident Erdogan will im B├╝rgerkriegsland Libyen die international anerkannte Regierung in Tripolis weiter milit├Ąrisch unterst├╝tzen. In einer Pressekonferenz mit der Bundeskanzlerin sagte er, dass General Chalifa Haftar, der sich mit der Regierung von Ministerpr├Ąsident Fajis al-Sarradsch in Tripolis einen Machtkampf liefert, in den vergangenen Tagen seine Angriffe verst├Ąrkt habe. Die T├╝rkei sei entschlossen, die libyschen Br├╝der nicht allein zu lassen. - BR

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