brennessel Magazin Online - seit 1995
Neuburg, 04.08.2020 - 19:46 Uhr
spacespacespace
men_links_top
men_left_bottom
men_links_top
Die Koepfe der Region exclusiv auf brennessel.com In kontinuierlich aktualisierten Nachrichtenquellen suchen
men_left_bottom
men_links_top
men_left_bottom
men_links_top

  werbung:

men_left_bottom

26,5 Millionen Kubikmeter Schadholz in Bayerns Waeldern


31. Jul. 2020 - 08:22

Muenchen - Klimageschaedigter Wald: Mehr Forstpersonal im Kreis Neuburg-Schrobenhausen gefordert.

Klimanotstand im Wald: Immer mehr heimische Baeume koennten Duerren, Stuermen und Schaedlingen zum Opfer fallen – wenn nicht deutlich mehr fuer den klimagerechten Umbau der Waelder getan wird. Davor warnt die Gewerkschaft IG BAU und fordert zusaetzliches Forstpersonal auch im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Zwar hatte die Staatsregierung 2017 angekuendigt, bis zum Jahr 2030 insgesamt 200 neue Stellen in der bayerischen Forstverwaltung zu schaffen. Das kann aber nur ein erster Schritt sein. Zudem muessen die Einstellungen zuegiger erfolgen, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Oberbayern, Michael Mueller. Angesichts des Ausmasses der Schaeden sei langfristig noch mehr Personal noetig – und zwar auf der gesamten Waldflaeche Bayerns. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums duerften in Bayern 2018 bis 2020 insgesamt rund 26,5 Millionen Kubikmeter Schadholz anfallen. Extreme Wetterlagen und Schaedlinge wie der Borkenkaefer werden demnach bis Jahresende eine Waldflaeche von 16.100 Hektar vernichtet haben. Auch wenn zuletzt mehr Regen fiel als in den Vorjahren, bleibt die Lage fuer die Baeume dramatisch. Neben den besonders anfaelligen Monokulturen aus Fichten und Kiefern trifft es mittlerweile sogar die Buche, so Mueller. Diese seit Jahrtausenden in Deutschland heimische Art leide zunehmend unter ausgetrockneten Boeden und Pilzbefall. Um die Waelder fuer den Klimawandel zu wappnen, muessten zusaetzliche Mischwaelder angelegt und an den Klimawandel angepasste Baumarten angeplanzt werden. Das aber ist eine ammutaufgabe, fuer die es viel mehr Personal im gesamten oeffentlichen und privaten Forst braucht als bislang. Betriebe sollten deshalb auch mehr ausbilden und Azubis uebernehmen, betont der Gewerkschafter. Der Nachholbedarf beim Waldumbau sei enorm, wie die letzte Bundeswaldinventur zeige. Danach machen Nadelbaeume – ein Grossteil davon in Monokulturen – fast zwei Drittel der 2,6 Millionen Hektar des bayerischen Waldes aus. - Bauen-Agrar-Umwelt

IG Bau

« Voriger Artikel | Nächster Artikel »


zurück zur Hauptauswahl

 

men_right_top
men_right_bottom
men_right_top
 

Umfrage:

 
Coronavirus?

 Natürlicher Ursprung
 Biowaffe
 Panikmacher


men_right_bottom
men_right_top
men_right_bottom
men_right_top

Linkempfehlungen:

men_right_bottom
men_right_top

Spruch des Moments:


men_right_bottom
men_right_top

men_right_bottom
 


Notice: Undefined variable: headline in /kunden/108065_86633/webseiten/brennessel/fuss.php on line 259
.

zurück nach oben

 
copyright (c) 1998-2020 texte&bilder&informationen ausser eigens vermerkt: brennessel magazin, neuburg | Datenschutzerklärung