brennessel Magazin Online - seit 1995
Neuburg, 21.03.2019 - 00:58 Uhr
spacespacespace
men_links_top
men_left_bottom
men_links_top
Die Koepfe der Region exclusiv auf brennessel.com In kontinuierlich aktualisierten Nachrichtenquellen suchen
men_left_bottom
men_links_top
men_left_bottom
men_links_top

  werbung:

men_left_bottom


Rubrik: Regional

07.November.2006

Gesetzliches Rauchverbot auch für Gaststätten - Neue Kampagne gegen jugendlichen Alkoholmissbrauch - Präventionspreis verliehen

« Voriger Artikel | Nächster Artikel »

Seine Forderung nach einem gesetzlichen Rauchverbot in öffentlichen Räumen und Gaststätten hat Gesundheitsminister Werner Schnappauf mit einer neuen Studie untermauert. In Gaststätten, Kneipen oder Diskotheken, in denen geraucht wird, besteht eine echte Gesundheitsgefahr, auch wenn sich Gäste nur kurze Zeit aufhalten.

Ganz besonders gefährdet sind Kinder und junge Menschen, machte der Minister beim Bayerischen Präventionstag heute in Erlangen deutlich. Nach den ersten Ergebnissen der Tabakrauch-Studie des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind verschiedene giftige Stoffe in verrauchten Räumen 10- bis 50-fach, teilweise bis 180-fach höher als in rauchfreien Räumen. Der Minister begrüßte die heute geäußerte Bereitschaft des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG), für eine gesetzliche Regelung offen zu sein und nicht auf der bloßen Fortsetzung der freiwilligen Vereinbarung zu bestehen. Erforderlich sei eine vernünftige Regelung, die das Nichtrauchen zum Normalfall macht, aber auch sachgerechte Ausnahmen, wie beispielsweise für Festzelte ermöglicht. Die Gaststätten hatten Schnappauf zufolge die Möglichkeit, auf freiwilligem Weg den Nichtraucherschutz zu verbessern, insgesamt nicht weitgehend genug genutzt. Bayern hatte als erstes Land eine entsprechende freiwillige Vereinbarung mit dem BHG zur Verbesserung des Nichtraucherschutzes getroffen, nachdem die damalige Bundesregierung bundesweit keine gesetzlichen Maßnahmen ergreifen wollte.



Das LGL hat in etwa 30 Gaststätten, Kneipen und Diskotheken, in denen Rauchen ohne Einschränkung möglich war, jeweils über vier Stunden die Belastungen gemessen. Danach liegen die Messwerte für Nikotin zwischen 30 und 220 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft und damit deutlich über Konzentrationen von 10 Mikrogramm, für die nach der WHO bereits Gesundheitseffekte zu erwarten sind. Die Feinstaubbelastung lag zwischen 220 und 1300 Mikrogramm und damit bis 50-fach höher als in rauchfreien Gaststätten. Negative Effekte von Feinstaub auf Bronchien, Herz und Kreislauf und das Immunsystem sind belegt. Die gemessenen Konzentrationen an Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zwischen 200 und 375 Mikrogramm liegen bis 180-fach höher als in Nichtraucherräumen. Diese Substanzen können Krebs verursachen.

Null Promille im Straßenverkehr - das ist die Botschaft der neuen bayerischen Kampagne "Keine Kompromille" an die Adresse Jugendlicher, die der Minister heute offiziell startete. Schnappauf: "In bestimmten Situationen darf es keine Kompromisse geben: Kein Alkohol im Straßenverkehr, bei der Arbeit, bei Medikamenteneinnahme, in der Schwangerschaft, für Kinder"! "Keine Kompromille" will besonders die jungen Fahrer zwischen 17 und 25 Jahren mit einem Kinospot in 140 Kinos in Bayern, mit Großflächen-Plakaten, mit kostenlosen Postkarten in mehr als 600 bayerischen Szenelokalen, mit T-Shirts und blinkenden Ansteckern aufrütteln. Die Kampagne kostet 200.000 Euro.

Schnappauf verlieh zudem den Bayerischen Präventionspreis. Der Preis der Landeszentrale für Gesundheit, der heuer zum fünften Mal verliehen wird, steht in diesem Jahr unter dem Motto "Gesundheitsförderung in der Gemeinde". Preisträger sind:

Kategorie I Bereits realisierte Projekte
1. Preis (3.500 Euro): Gesundheitsamt Neuburg-Schrobenhausen
Gesundes Karlshuld - Gemeindenahe Gesundheitsförderung im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
2. Preis (2.500 Euro): Caritas-Zentrum Miesbach
Der größte Schatz - Kompetent konsumieren im Überfluss
3. Preis (1.500 Euro): Fabian Kress und Johannes Bauer, Schrobenhausen
Warum ?? - Ein etwas anderer Film zu Disco-Unfällen, Initiative Disco-Fieber Schrobenhausen

Kategorie II Projekte in Planung
1. Preis (3.500 Euro): Gesundheitsamt Würzburg
FIT FÜR FÜNF - Kleingruppenorientierte Förderung von gesundheitsorientierten Bewegungs- und Ernährungsverhalten bei Berufsschülern
2. Preis (2.500 Euro): FH für angewandtes Management, Campus Bad Tölz
"Deutschlands gesündester Arbeitsplatz" - Betriebliche Gesundheitsförderung im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
3. Preis (1.500 Euro): Frauengesundheitszentrum Regensburg e.V.
Schönheit um jeden Preis - Ideenwettbewerb 2006 an Schulen in Regensburg und Umgebung

Quelle: Landkreis Neuburg-Schrobenhausen




zurück zur Hauptauswahl

 

men_right_top
men_right_bottom
men_right_top
men_right_top

Zufallsbild aus der Gallerie:

men_right_bottom
men_right_top
 

Umfrage:

 
Sind Sie gerne in Neuburg

 Ja
 Nein
 Ich wohne nicht hier


men_right_bottom
men_right_top
men_right_bottom
men_right_top

Linkempfehlungen:

men_right_bottom
men_right_top

Spruch des Moments:


men_right_bottom
men_right_top

men_right_bottom
 


Notice: Undefined variable: headline in /kunden/108065_86633/webseiten/brennessel/fuss.php on line 290
.

zurück nach oben

 
copyright (c) 1998-2019 texte&bilder&informationen ausser eigens vermerkt: brennessel magazin, neuburg | Datenschutzerklärung