Rubrik: Politik |
12.July.2007
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Vatikan und Evangelische Kirche
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Nun kann man als evangelischer Christ den römischen Wadenbiss geflissentlich ignorieren und sagen, in der Hauptstadt des Katholizismus müsse wohl einige Sorge um die eigenen Schäflein herrschen.
Auch ist daran, dass sich Protestanten in ihrer Kirche aufgehoben fühlen, nicht zu zweifeln. Der Kölner Kirchentag hat es zuletzt eindrucksvoll bewiesen. Aber ärgerlich bleibt ein Auftritt, der nichtkatholische Christen per Autoritätsbeweis zu Gläubigen zweiter Klasse degradieren will, eben doch. Weil hierein Ton angeschlagen wird, der das überkonfessionelle Miteinander vor Ort schrill überstimmt. (Mitteldeutsche Zeitung)
Quelle: ots
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