Rubrik: Politik |
30.July.2009
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Kontroverse um Gelöbnis in München - Tumulte erwartet
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München: Im Vorfeld des heutigen Bundeswehr-Gelöbnisses auf dem (Münchner) Marienplatz ist eine heftige Kontroverse entbrannt.
Linke und pazifistische Gruppen nennen die Vereidigung der 500 Rekruten ein "vordemokratisches Ritual". Unerwartet deutliche Kritik kommt auch von der Gewerkschaft Verdi. Wie es hieß, soll die schwindende Zustimmung in der Bevölkerung durch solche Gelöbnisse übertüncht werden.
Die CSU nennt dies einen Skandal. Staatskanzlei-Chef Schneider sagte, eine Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes sollte nicht Menschen der Verachtung preisgeben, die der Öffentlichkeit dienen. Das Gelöbnis ist in München das erste seit Jahren. Aus Sorge vor Tumulten sind alle Soldaten unter den Zuschauern aufgerufen, nicht in Uniform zu kommen. Die Polizei ist mit 1.300 Kräften vor Ort.
Quelle: Rundschau-Newsletter
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