Uhrenstory im Januar
Tiefe Einblicke in ein neues Uhrenwerk:
Omega „Speedmaster Braod Arrow“
Kaum
eine Uhrenmarke genießt einen derart hohen Bekanntheitsgrad, kann so viele herausragende
Leistungen auf unterschiedlichsten Gebieten der Zeitmessung vorweisen, wie das
Haus Omega.
Zu dessen Anfängen gehört Louis Brandt. Um diesem erstaunlichen Mann zu begegnen,
muss man sich ins Jahr 1848 zurückversetzen, als der berühmte „Goldrausch“ abenteuerlustige
Raubeine scharenweise nach Kalifornien trieb. L.Brandt blieb jedoch im Lande
und entdeckte in der Uhrenmetropole La Chaux-de-Fonds den goldenen Boden des
Uhrmacherhandwerks.
Sein Verkaufspunkt lebte anfangs primär von der Belieferung des aufstrebenden
englischen Markts mit Silbertaschenuhren und zwar nicht schlecht. 1880, ein
Jahr nach seinem Tod, mieteten seine Söhne in Biel eine Etage an, um einen modernen
Fabrikationsbetrieb für Uhren aufzuziehen. Bereits nach 4 Monaten mussten sie
sich auf das ganze Gebäude ausdehnen. 1889 war Louis Brand & Fils mit einer
Jahresproduktion von 100.000 Zeitmessern bereits das größte Unternehmen der
schweizerischen Uhrenindustrie. Der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets
„Omega“ sollte den letzten Schrei auf dem Uhrensektor verkörpern.
Wer sich eine hochwertige mechanische Armbanduhr ans Handgelenk legt, ist irgendwie
ein besondere Mensch. Neben chronometrischer Leidenschaft zeichnet er sich im
allgemeinen auch durch ein brennendes Interesse für das liebenswürdig tickende
Innenleben, sowie die verschiedenen Funktionsabläufe aus. Die „Speedmaster Broad
Arrow“ aus dem Hause Omega gewährt die gewünschten Einblicke, denn bei dieser
auf nur 21 Exemplare limitierten Platin-Armbanduhr haben virtuose Handwerker
das Uhrwerk bis an die Grenzen des Möglichen ausgeschnitten.
Was blieb, ist ein filigranes Skelett, das selbst die letzten technischen Details
des exklusiv bei Omega erhältlichen Kalibers 3221 offenbart. Das 12-linige Automatikwerk
kann uneingeschränkt als Mitglied der obersten Chronographen-Liga gelten. Preis:
83.416 €