1704 - Liebe, Hass & große Schlachten
Das Schauspiel in 3 Akten von Hans Oebels handelt im August 1704. Die Liebesgeschichte zwischen der Wirtstochter Apollonia und dem Kleinbauern
Franz Kleiber spielt in Höchstädt.
Die Zukunft der Beiden und das Leben der Bürger von Höchstädt sind durch
die militärischen Geschehnisse des Spanischen Erbfolgekrieges unsicher. Es werden Fragen über den Sinn eines Krieges angesp“Gaismair”
Historisches Theaterstück
“Gaismair” ist ein Beitrag des Neuburger Volkstheaters zum Jubiläumsjahr “500 Jahre Pfalz-Neuburg”, das 2005
gefeiert wird. Das Stück spielt zur Zeit Ottheinrichs.
Michael Gaismair wurde 1490 in Tschöfs bei Sterzing geboren. Am 10. Mai 1525 stellte er sich an die Spitze des Bauernaufstandes und
wurde am 13. Mai zum Geldobristen gewählt. Er wollte nichts anderes, als mehr Gerechtigkeit für die Bürger und Bauern, weniger
Macht für den Adel und die Geistlichkeit. Das Wort Gottes sollte Grundlage aller Gesetze sein. Leider musste Gaismair erleben, dass
die Fürsten ihr Wort nicht hielten und an Verhandlungen nicht interessiert waren.
In dieser Zeit wurde er vom Reformer zum Revolutionär. Er sah nur noch eine Möglichkeit: den bewaffneten Kampf. Er floh schließlich
in die Schweiz, stand mit seinem Heerhaufen 1527 in der Toskana und bald darauf in Umbrien. Später verdingte er sich als Söldnerführer
in Venedig. Im Morgengrauen des 15. April 1532 wurde Gaismair in Padua von einem befreundeten Pferdehändler und dessen Gehilfen, gedungenen
Mördern, feige überfallen und mit 42 Hieben und Stichen ermordet.
Felix Mitterer, der bekannte und mit mehreren Preisen (z.B. Ernst-Toller-Preis) ausgezeichnete Tiroler Schauspieler und Autor, schildert
Aufstieg und Fall des Michael Gaismair.
Aufführungen: Ostersonntag, 27. März 2005 (Premiere), Fr 1. und 15. April, Samstag 2./9./16. April 2005 jeweils 20 Uhr im Stadttheater
Neuburg. Vorverkauf: ab 1. Febr. im Neuburger Bücherturm, Tel. 08431/64 23 92
rochen,
die auch heute nach 300 Jahren immer noch aktuell sind. Vor allem die naiv wirkenden Fragen des Franz Kleiber an den Feldherrn Prinz
Eugen belegen dies. In verschiedenen Szenen und Bildern wird das Geschehen am 13. August 1704 rund um das Schlachtfeld zwischen dem Eichberger
Hof bei Lutzingen und Blindheim dem Zuschauer verständlich gemacht, wobei durch einen Berichterstatter die Szenen angekündigt
und durch historische Hintergrundinfos erläutert werden. Termin: So 23. Jan. 2005, 15 Uhr im Stadttheater, Eintritt: 10 Euro, ermäßigt
5 Euro