HEIßE TIPS FÜR KALTE TAGE
Husten, Schnupfen und Halsschmerzen
haben wenig Chancen, wenn die Abwehrkräfte grüstet sind.
VORBEUGEN
- Unbedingt die Sonnentage im Winter ausnutzen. Das Sonnenlicht kann das
Immunsystem unterstützen. Die Sonne regt den Kreislauf an und tut der Haut
gut. Bei längeren Aufenthalten unbedingt Sonnenschutzcreme auftragen. Auch
wenn man kaum Wärme spürt, verbrennen UV-Strahlen die Haut.
- Frisches Obst, rohes Gemüse und Salat sollten jeden Tag auf dem Speiseplan
stehen. Vor Erkältung schützt Vitamin C am besten. (Kartoffeln, Orangen,
Zitronen, Brokkoli und Tomaten)
- Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Täglich zwei bis drei Liter Wasser
oder Tee verhindern, dass die Schleimhäute austrocknen.
- Sauna bedeutet Training für die Gefäße zwischen heiß (in der Sauna) und
kalt (durch kalte Güsse). Wer nicht in die Sauna will, kann auch täglich
Wechselduschen nehmen: abwechselnd dreimal heiß und kalt.
NICHT DIE GUTEN ALTEN HAUSMITTEL VERGESSEN:
Wenn es trotz vorbeugender Maßnahmen in der Nase zu kribbeln und im Hals zu
kratzen beginnt: Geheimtips aus Großmutters Zeiten wirken wahre Wunder.
- Gegen Schnupfen hilft heiße Hühnersuppe mit Gemüse, Kräutern und Nudeln.
- Rötet sich der Hals, lindert Gurgeln mit Salzwasser oder mit Rotwein
die Beschwerden.
- Wohltuend sind Fußbäder in 35 Grad warmen Wasser. Anschließend Wollsocken
anziehen und in eine Decke einrollen.
- Schwitzkuren: Man nimmt dazu ein Bad mit Kamillenzusatz, trinkt währenddessen
heißen Kräuter- Tee und steigt direkt in ein vorgewärmtes Bett. Vorsicht
ist jedoch bei einer echten Virusgrippe geboten. Sie ist oft von hohem
Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen begleitet, kann zu Lungenentzündungen
und schwersten Komplikationen führen. Bei ersten Grippe-Anzeichen sollte
sofort der Arzt aufgesucht werden. Da Antibiotika gegen Grippeviren machtlos
sind, hilft nur die vorbeugende Impfung.