Wellness pur: SAUNA
Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, bringt ein Sauna-Besuch besonders viel Spaß. Sie wollten schon lange einmal die herrliche Saunalandschaft im Neuburger Parkbad besuchen, trauen sich aber nicht? Hier ein paar Tips für Sauna-Neulinge:
Was braucht man dazu?
Zwei große Badehandtücher, eines zum Abtrocknen und eins zum Drauflegen
in der Sauna, denn der Schweiß sollte aus hygienischen Gründen im eigenen
Handtuch landen und nicht auf den Holzbrettern der Sauna, wo gleich der nächste
Besucher Platz nehmen will. Ein Bademantel schützt vor dem Auskühlen in
der Ruhephase, Badeschlappen vor Fußpilz. Für den Durst zwischendurch
sollten Sie eine Flasche Mineralwasser mitnehmen. Ferner benötigen Sie Shampoo
und Duschgel zur gründlichen Körperreinigung vor dem ersten Saunagang.
Gaaanz nackisch
Um richtig Entspannen zu können, sollten Sie sich erst mal 15 min. vom Alltagsstress
ausruhen, nicht mit vollem Magen in die Sauna gehen und vorher auf Alkohol und Kaffeegenuss
verzichten. Dann wird warm geduscht, der Körper gereinigt und wieder abgetrocknet.
Auch wenn viele Sauna-Neulinge sich anfangs genieren: Man besucht die Sauna wirklich
nur im Adams- bzw. Evakostüm, also ganz nackt. Aber keine Sorge, auch andere
Menschen haben ihre Schönheitsfehler, egal ob Bierbauch, Speckröllchen
an der Taille, Hängebusen oder Cellulite. In der Sauna muss kein Schönheitspreis
gewonnen werden, es geht allein um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden!
Richtiges Saunabaden
Jeder Durchgang sollte 8 bis max. 15 min. dauern. Legen oder setzen Sie sich auf
die mittlere oder obere Bank und kurz vorm Rausgehen auf die unterste Stufe, damit
sich der Kreislauf stabilisiert. Dann geht man an die frische Luft und duscht sich
mit eiskaltem Wasser ab, immer von den Füßen aufwärts. Wer will,
kann anschließend kurz ins Tauchbecken. Danach trocknen Sie Ihren Körper
ab, legen Ihren Bademantel an und machen noch ein gut warmes Fußbad bis zu
den Waden. Jetzt können Sie sich im Liegestuhl 15 min. ausruhen. Insgesamt
reichen 2 bis 3 Durchgänge.
Was muss man beachten?
Nach der Sauna sollten Sie viel Wasser trinken, um den Flüssigkeitsverlust
auszugleichen. Nachdem die Poren geöffnet sind, ist die Haut jetzt sehr aufnahmefähig
für Körperlotion, Cellulitecremes oder Gesichtsmasken. Bei Grippe oder
anderen Infektionskrankheiten, Fieber, Bluthochdruck und Herzproblemen sollten Sie
nicht in die Sauna gehen. Fragen Sie vorher Ihren Hausarzt, welche Sauna die richtige
für Sie ist.
In der “Finnischen Sauna” schwitzt man bei trockenen 80 bis 95 Grad,
in der “Biosauna” bei 50 - 60 ° und 20 % Luftfeutigkeit, im “Dampfbad” bei
95-100% Luftfeuchtigkeit und 50 ° Wärme. Eine Mischung aus Sauna und Dampfbad
ist das Sanarium: 60° Hitze und 40-55% Luftfeuchtigkeit, mit farbigen Lichtspots
und Wellness-Klängen... einfach Erholung pur. Versuchen Sie es doch einmal.
Sie werden begeistert sein! Übrigens: Wissen Sie, woran man Sauna-Neulinge
erkennt? Die gucken immer verschämt zur Decke und beobachten die anderen Nackedeis
heimlich aus den Augenwinkeln! (;-)))