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Das Schlossgut Kühbach - Sonderausstellung
Neuburg, 13.12.2018 - 12:14 Uhr
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Das Schlossgut Kühbach - Sonderausstellung

Sonderausstellung im Museum im Pflegschloss
vom 1. Februar bis 14. März 2004

Die Geschichte der Familie Beck-Peccoz von Sisi bis zur Gegenwart

Die Geschichte der Familie Beck-Peccoz von Sisi bis zur Gegenwart - Das hätte sich Umberto Freiherr von Beck-Peccoz wohl nicht träumen lassen, wieviel Arbeit hinter einer Ausstellung wie dieser stecken kann. Mit vielen Exponaten aus der Familiengeschichte, der Vorstellung der verschiedenen Produktionszweige samt den Aufgaben der Schlossverwaltung und der logistischen Konzeption einer Ausstellung von der Idee bis zur Umsetzung, wird dem Publikum über die Gewerke des gesamten Schlossgutes und Historie ein kompletter Einblick gewährt.

Die Geburt der Ausstellung

hatte mehrere Urheber. In einem unverbindlichen Gespräch erörterten die Brauerei Kühbach, die Schrobenhausener Museumsleitung und die brennessel-Redaktion die Möglichkeit eine Sonderausstellung mit dem Schlossgut Kühbach in Erwägung zu ziehen. Die zeitliche Konstellation passte hernach auch prächtig in das Museumskonzept, dass durch die Feierlichkeiten ab April zum 100. Todestag Lenbachs im Laufe des Jahres voll ausgelastet sein wird. Der Zeitrahmen zwischen Februar und März war also frei, der Kontakt zwischen dem Baron und brennessel vorhanden - ab diesem Zeitpunkt im Herbst letzten Jahres also rollt die Ausstellung...

“Es ist das erste Mal,

dass wir im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit tiefer auf die Geschichte unseres Hauses eingehen.” gibt Umberto Freiherr von Beck-Peccoz gerne Auskunft. “Oft werden wir von unseren Kunden und Lieferanten über die Historie unseres Hauses gefragt und ausgefragt. Doch viele Informationen gehen im verbalen Miteinander verloren. Die Ausstellung, die nun zu sehen sein wird, bietet zum ersten Mal die Möglichkeit, der Öffentlichkeit umfassend Einblicke in die Unternehmungen unseres Schlossgut Kühbach und dessen Geschichte zu gewähren. Unser Team und unsere Familie stehen voll hinter dieser Sache; jeder packt mit an. Sicherlich macht man sich angesichts dieses ‘Outings’ auch etwas Sorgen, dass manch’ einer unser Auftreten bei dieser Ausstellung als Angeberei oder Persönlichkeitskult abtut. Doch bei der Zusammenstellung der Exponate und dem Interesse der Öffentlichkeit waren die Zweifel schnell gewichen. Schließlich hängt an jedem Ausstellungsstück auch eine individuelle Geschichte...”

Schloss Kühbach SaalWas erwartet den Besucher?

Das Schlossgut Kühbach war die längste Zeit seiner Geschichte ein Kloster. Das Benediktinerinnenkloster St. Magnus wurde um das Jahr 1000 gegründet. Die Kühbacher Nonnen waren aus adeligem Stande: Herzoginnen, Prinzessinnen und Grafentöchter nahmen hier den Schleier.
U.a. sind zu sehen: Kupferstich von Michael Wenig 1701; Holzstatue von der Hl. Anna Selbdritt um 1650; ein Adels-Lexicon von Johann Friedrich Gauben um 1740/1747; ein Ölgemälde von Maria Gräfin von Lerchenfeld um 1707

Sisi in Kühbach

Herzog Max erwarb im Jahre 1839 das Schlossgut Kühbach. Hierzu gehörten neben dem Schloss Kühbach auch jenes in Rappenzell und das Wasserschloss in Unterwittelsbach. In letzterem, das Herzog Max in Bayern liebevoll seine “Burg” nannte, hat Sisi in ihrer Kindheit etliche unbeschwerte, stille Sommertage verlebt. 1862 veräußerte Herzog Max das Schlossgut Kühbach mit dem Schloss Rapperszell an Josef Anton Freiherr von Beck-Peccoz.
U.a. sind zu sehen: Prinzessin Sisi, Ölgemälde nach Franz Xaver Winterhalter, 1864; Kaufvertrag über das Schlossgut Kühbach um 1862; Herzog Max in Bayern, Foto, um 1850;

Die Familie von Beck-Peccoz im Gressoneyer Tal

Um das Jahr 1000 besiedelten die Walser, ein germanischer Volksstamm, die Alpen. Sie ließen sich, wie man am Namen erkennt, beispielsweise im Wallis und dem Kleinwalsertal nieder. Einige Kolonien bevölkerten sogar Täler südlich des Hauptkamms der Alpen. Auch das Gressoneyer Tal, ein nördliches Seitental des Aosstatales, im äußersten Nordwesten Italiens gelegen, ist ein solches Walsertal.
U.a. sind zu sehen: Das Aostatal, Kupferstich von Attilio Zuccagni Orlandini um 1845; Gressoney St. Jean, kolorierter Stich um 1880; Stafal, Foto um 1900; Onorato Roux, La prima regina d’Italia (Die erste Königin Italiens), 1901; Königin Margherita von Savoia, Foto 1908; Gressoneyer Tracht

Die Familie von Beck-Peccoz in Kühbach

Im 18. Jahrhundert kamen einige Mitglieder der Familie Beck-Peccoz als Händler zurück nach Deutschland und arbeiteten hier als Kaufleute. Im Jahre 1840 wurden die Brüder Anton und Carls als Freiherren von Beck durch König Ludwig I. von Bayern in den Adelsstand erhoben.
U.a. sind zu sehen: Stammbaum der Familie von Beck-Peccoz, 1930; Wappen der Familie von Beck-Peccoz, Farbdruck 1840; Porzellanservice, Silberbesteck, Siegel, Kristallgläser, Siegelring, Wappenstuhl, große A1-Fotos uvm.

Der Gutsbetrieb, Agrar- und Forstwirtschaft

Schon unter Herzog Max gehörten zum Schlossgut Kühbach eine Landwirtschaft, ein Forst und eine Brauerei. Die Familie von Beck-Peccoz hat diese klassische Dreiteilung des Gutsbetriebs bis in unsere Zeit hinein weitergeführt. Nicht zuletzt Dank dieser Struktur hat das Schlossgut sowohl zwei Weltkriege als auch andere wirtschaftlich schwere Zeiten unbeschadet überstehen können.
U.a. sind zu sehen: Entwicklung des landwirtschaftlichen Gutsbetriebes 1953/54 bis 2003/04; Bewirtschaftete Flächen in Kühbach + Landkarten 1954 bis heute; Proben der Feldfrüchte (Weizen, Gerste, Raps, Körnermais...); Bestandskarte der Herrschafts-Waldungen auf Kühbach 1875; Wirtschaftsplan für die Forstreviere Wittelsbach-Rapperszell 1850-1862; Baumscheibe einer 200jährigen Kiefer

Die Brauerei Kühbach

Bereits im Mittelalter wurde im Kloster Kühbach von den Benediktinerinnen Bier gebraut. Unter Herzog Max in Bayern wurde 1841 der Grundstein für ein neues Brauhaus gelegt. Von diesem erwarb Josef Anton Freiherr von Beck-Peccoz im Jahre 1862 die Brauerei und das übrige Schlossgut. 1908 wurde das heutige Brauereigebäude in der Großhausener Straße 1 erbaut. Die Brauerei Kühbach ist immer eine Regionalbrauerei gewesen und soll dies auch in Zukunft bleiben. Ihre Hauptabsatzgebiete sind traditionell das Wittelsbacher Land und das Schrobenhausener Land. Aber auch im Landkreis Neuburg und im Raum Augsburg, Pfaffenhofen und Dachau hat sie in den letzten Jahren viele Freunde gewonnen.
U.a. sind zu sehen: Plan Brauereigebäude 1908; Emaille-Schild mit Steinbock um 1960; Alte Holzfässer in verschiedenen Größen; alte Holzträger mit Bügelverschlussflaschen; aktuelles Produktsortiment der Brauerei Kühbach mit Gläsern

Besuchen Sie eine der interessantesten Ausstellungen in unserer Region und lassen Sie sich von der Vielfalt der Exponate und Geschichten um das Schlossgut Kühbach begeistern.

www.brauereikuehbach.de


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