Mit neuem Schwung ins Frühjahr
Der Winter ist bald vorbei und das
regionale Handwerk steht bereits in den Startlöchern. Auch wenn die Lage in
der Baubranche in den letzten Jahren eher frustrierend war.... mit dem Frühling
und den wärmeren Temperaturen kommt auch wieder ein Quentchen Optimismus auf.
Denn besonders nach dem Winter
gilt es, entstandene Schäden zu regulieren, Anlage und Gebäude zu warten oder
auch neu zu bauen. Egal, ob Isoliertechnik, Verputz- und Gerüstarbeiten, Abdichtungen
und Altbausanierungen, Installations- und Spenglerarbeiten, Abwasser- und Kanalarbeiten,
Kaminsysteme und vieles mehr - die Handwerksbetriebe der Region stehen in den
Startlöchern, um 110 %ige Arbeit abzuliefern.
Wenn Feuchtigkeit eindringt
Winter, Feuchtigkeit, Frost und Sturm setzen einem Haus tüchtig zu. Ein
Dachziegel springt, die Einfassung des Schornsteins wird mürbe, an der Fassade
tun sich kleine Risse auf. So unbedeutend die Ursache auch sein mag, so dramatisch
entwickeln sich oft die Folgen: “Wo immer Wasser eindringt und nicht wieder
verdunstet, verursacht es Bauschäden, deren Beseitigung viele tausend Mark kosten
kann.
Frühjahrs-Check fürs Haus
Umso wichtiger ist es, das Haus zum Frühjahr gründlich zu begutachten.
Am Dach sind es die Kehlen an den Gauben, die Eindeckung des Schronsteins, die
Übergänge an Dachflächenfenstern, Dachrinnen und Fallrohren, die Aufmerksamkeit
erfordern. An der Fassade bedeuten schon kleine Risse Alarmzeichen. Sammelt
sich am Fuß der Fassade Sand, so wäscht der Putz aus und braucht dringend eine
Reparatur.
Zwar schön, aber ein Problem:
Ist die Fassade mit Efeu oder Wein bewachsen, sollte man sie umso genauer
kontrollieren. Die Wurzeln schwächen Putz und Mörtel. Bei Fenstern und Türen
sollten die Anschlüsse zum Mauerwerk regelmläßig geprüft werden, weil Kältebrücken
entstehen und Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen kann. Auch die Dränage muss
regelmäßig durchgespült und mit Hilfe einer Spirale gesäubert werden - vor allem,
wenn nach längeren Regenperioden der Grundwasserspiegel steigt.