Mehr Platz für die Familie mit einem Eigenheim
Wer mit Kindern in Miete wohnt, weiß
wie schwierig es ist, den Freiheits- und Bewegungsdrang der kleinen Energiebündel
einzuschränken, um nicht Ärger mit den anderen Mietern zu bekommen. Mittags
immer zwischen eins und drei mucksmäuschenstill zu sein oder morgens vor sieben
Uhr auf keinen Fall herumzutoben oder zu trampeln, ist für Kinder einfach fürchterlich.
Außerdem sind Kinderzimmer in Mietwohnungen oft nicht größer als eine Abstellkammer.
Da wird der Wunsch nach einem Häuschen im Grünen, mit viel Platz zum Spielen
in Haus und Garten, immer größer.
Sorgfältige Planung
Mit einer Eigentumsquote von 42 Prozent ist Deutschland Schlusslicht in der
Europäischen Union. Zwar würden vier von fünf Deutschen gerne im eigenen Haus
leben, aber nur die Hälfte von ihnen erreicht dieses Ziel. Die Einkommensverhältnisse
entscheiden letztendlich darüber, ob der Traum vom eigenen Heim Wirklichkeit
wird oder nicht.
Dreiteilung
Zwanzig Prozent der Baukosten oder des Kaufpreises plus Nebenkosten gelten
als Minimum für das vorhandene Eigenkapital. In der Regel wird ein Drittel der
Finanzierungssumme mit einem Bausparvertrag, ein Drittel mit Eigenkapital und
ein Drittel über ein Hypothekendarlehen abgesichert. Wer Anspruch auf öffentliche
Fördergelder - Eigenheimzulage, Bausparförderung o.ä.- hat, sollte die staatliche
Unterstützung nicht verschenken, sondern zur Tilgung einsetzen.
Nicht zu knapp kalkulieren
Wichtig ist, dass sich Bauherren oder Käufer finanziell nicht übernehmen.
Denn nach Abzug der Kreditraten und allen anderen Fixkosten, muss immer noch
genügend Geld für die Lebenshaltungskosten der Familie übrig bleiben! Die Ratenzahlungen
sollten so geplant sein, dass der Bauherr spätestens zu Beginn seiner Rente
schuldenfrei ist.