Modefrühling: Was ist "hip"?
Nicht mehr Winter und doch noch nicht Frühjahr. Verabscheuen Sie auch diese Übergangszeit? Auf dicke Wintersachen hat man keine Lust mehr, ohne Jacke oder Mantel ist es draußen jedoch noch viel zu kalt. Sehr praktisch sind in dieser Zeit formschöne und funktionale Outfits für den Übergang z.B. sportliche Trench-Coats, leichte Mäntel, attraktive Kurzmäntel, flotte Jeans-Jacken usw. Damit sind sie für jede Outdoor-Tour passend angezogen.
Wer Lust hat, kann schon mal im Kleiderschrank Platz schaffen für die neue Frühjahrsmode. Besonders „hip“ sind heuer Pastellfarben wie z.B. hellblau oder rosa. Aber aufgepasst: Nicht jedem stehen diese Farben! Fülligere Figuren sollten sich nie ganz in Rosa kleiden, da sie sonst Gefahr laufen, darin wie „Miss Piggy“ auszusehen. Aber ein rosafarbenes Stretchshirt mit schönem kleinen Blumendruck zur Jeans oder andersfarbiger Hose sieht gut aus und schmeichelt jeder Frau. Diese neuen, softigen Töne (bleu, rose oder helles Gelb) stehen besonders Frauen mit blondem oder rotem Haar, mit Pfirsichteint oder Sommersprossen. Leuchtende Knallfarben wie Pink, Türkis oder Neongrün sind dagegen tolle Kontraste zu schwarzen oder dunklen Haaren.
Modethema Streifen : Sie findet man in allen Variationen. Als Längsstreifen bei Hosen strecken Sie die Beine, sehen bei pastellfarbenen Blusen ungemein erfrischend aus, treiben es kunterbunt in Strickjacken und machen als leichte Querstreifen Pullover erst richtig gemütlich. Hosenanzüge mit z.B. schräg angesetztem Nadelstreifendesign machen eine schlanke Silhouette.
Der absolute Modetrend sind heuer Hosen mit weit geschnittenen Beinen . Man findet sie als Cargohose mit vielen verschiedenen Taschen und Reißverschlüssen, als enge Stretchhose mit weitem Schlitz am Bein, diesen teilweise sogar mit andersfarbigen Transparenteinsatz. Eleganter wirkt die Variante „Marlenehose“. Bei den Röcken stellt sich wie jedes Jahr die Frage: minikurz oder knöchellang? Wir können sie nicht beantworten, denn bei der Rocklänge ist das Modediktat gefallen. Es gilt die Devise: Jeder so wie er mag bzw. so wie es am besten an jedem selbst aussieht!
Neue Schuhe braucht die Frau
Das absolute Muss sind auch heuer Pantoletten, ob rassig im Leo-Druck, adrett im 60er-Jahre-Design, traumhaft schön mit orientalischem Touch oder außergewöhnlich im pinkfarbenen Nappaleder mit 8 cm Absatz. Frech und flippig sind Schnürsandaletten mit hohen, bunt bemalten Holzabsätzen, eher mädchenhaft verspielt dagegen Espadrillos, die ebenfalls am Knöchel gebunden werden. Zeitlos gefragt sind Pumps, die man in jeder Variante von elegant bis aufsehenerregend (im Batik-Look) erhält.
Übrigens: Wissen Sie, wer die ersten Pumps trug?
Im 15.oder 16. Jahrhundert tauchte zunächst in Italien, später in Frankreich die Chopine auf, ein riesiger Plateauschuh mit bis zu 50 cm hoher Sohle! Erste Absätze gab es dann in Form von Holzkeilen. Aber nicht für Frauen, sondern für Kutscher, auch „Pumper“ genannt - daher „Pumps“. Mit dem hohen, spitzen Schuhwerk bedienten sie die Hydraulik ihres Gefährts. Heutzutage turnt die Frau mit Pumps eher die Hydraulik ihres Gefährten an!