Wallenstein im Stadttheater
Drama von Friedrich Schiller
Mitten im Dreißigjährigen Krieg steht Wallenstein vor einer schweren Entscheidung. Dem Kaiser Ferdinand ist der General zu mächtig geworden. Er versucht, Wallensteins Heer auseinander zu ziehen. Doch die zusammengewürfelte Söldnerschar, die Wallenstein einst auf eigene Kosten zum erfolgreichen Heer aufgebaut hat, steht wie ein Mann hinter ihrem General. Der von Kaiser Ferdinand gekränkte Wallenstein überlegt ernsthaft, die Seite zu wechseln und mit dem schwedischen Erzfeind um die Krone Böhmens zu schachern. Seine persönliche Lage spitzt sich immer mehr zu. Die Offiziere halten zu ihm, nur sein engster Vertrauter, Octavio Piccolomini, hintergeht ihn und bleibt kaisertreu. Immer mehr Soldaten zieht er auf seine Seite.
Je mehr Zeit vergeht, desto konfliktreicher wird die Situation. Der Entscheidungsdruck nimmt zu und am Ende wird Wallenstein selbst das Opfer eines hinterhältigen Mordkomplotts. Die Nachfolge freilich ist längst geregelt: Der neue Fürst ist niemand anders als Piccolomini.
Termin: Do/Fr 9. + 10.3.2006 um 20 Uhr im Stadttheater Neuburg