Heute nicht mehr weg zu denken
Das Ergebnis einer unermüdlichen Arbeit genialer Entdecker, deren einziges Ziel war, der Menschheit zu helfen.
Rotes Kreuz: Den Genfer Henri Dunan hatten Kriegserlebnisse derart aufgebracht, dass er mit vier weiteren Genfer Bürgern 1863 beschloss, das Internationale Komitee zur Unterstützung der Verwundeten zu gründen. Später wurde die Organisation in Internationales Komitee des Roten Kreuz umbenannt.
Der erste Thermometer wurde 1626 in der Medizin eingesetzt. Es stammte vom italienischen Arzt Santorio und arbeitete mit Wasser. Die heute gebräuchlichen Thermometer entwickelte der britische Arzt Allbutt 1867. 1990 präsentierte die französische Firma SEIA ein sprechendes Fieberthermometer speziell für Blinde.
Computer-Tomographie: Ein 1989 von Siemens entwickeltes Röntgen-Diagnosesystem kann in kürzester Zeit selbst Knochendetails von weniger als 0,35 mm Größe erkennen. Somatom Plus misst in weniger als eine Sekunde alle Daten, erfasst sie und stellt sie als digitales Bild dar. Wird u.a. als Schnell-Diagnose-Gerät bei Unfall-Verletzten eingesetzt.
Blutkonserven: Drei Forscher, Artus, Page und Peckelharing, hatten sich am Anfang des 20. Jahrhunderts besonders der Problematik des Bluttransports und der Blutkonservierung angenommen. Aber es war der französische Arzt Hedon, der 1917 bewiesen hat, dass eine Transfusion mit citratbehandeltem Blut möglich ist.
Die Zertrümmerung von Nierensteinen durch Stosswellen wurde erstmals am Universitätsklinikum Großhaden (München) vorgenommen. Die Entwicklung geht an Firma Dornier in Zusammenarbeit mit den Münchener Medizinern C.Chaussy, E.Schmied und W.Brendel. Das Prinzip beruht auf der Erkenntnis, dass spröde Gegenstände in einer Flüssigkeit durch Stosswelle zermürbt und schließlich zerschlagen werden können, ohne dass die Wellen an anderer Stelle einen Schaden anrichten.