Wenn der Kreislauf in den Keller rutscht
Fühlen Sie sich oft am Morgen schon müde, matt und antriebslos? Wird Ihnen beim
Aufstehen leicht schwindlig? Diese Beschwerden deuten auf einen niedrigen Blutdruck.
Die einen springen frühmorgens
energiegeladen aus den Federn, die anderen würden sich am liebsten die Decke
über den Kopf ziehen. Oft steckt ein niedriger Blutdruck dahinter, wenn man
morgens nicht in Schwung kommt. Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel und Flimmern
vor den Augen lassen die Lebensfreude weiter sinken. Es gibt eine ganze Reihe
einfacher Maßnahmen, um den Blutdruck bereits morgens tüchtig anzukurbeln:
- Einige Gymnastikübungen im Bett (Nicht was Sie jetzt denken, auch wenn
DAS Ihren Kreislauf sicher auch in Schwung bringen würde! *grins*) wie Muskel
anspannen und lockerlassen, ausgiebig recken, strecken und räkeln!
- Eine warmkalte Wechseldusche wirkt wahre Wunder. Führen Sie langsam den
Wasserstrahl an den Armen und Beinen entlang. Die Wechseldusche grundsätzlich
mit kaltem Wasser beenden. Auch kreisende Massagen mit einer weichen Bürste
fördern die Durchblutung.
- Kräftiges Abrubbeln - von unten nach oben - mit dem Handtuch übt einen
zusätzlichen Reiz auf die Hautgefäße aus.
- Je stärker Sie Arme und Beine beim Anziehen bewegen, desto besser für
Ihren Blutdruck, aber nicht plötzlich bücken oder strecken, sonst sind Schwindelattacken
die Folge.
- Ein leichtes Frühstück mit viel frischem Obst, Knäcke- oder Vollkornbrot,
Joghurt oder Käse versorgt den Körper mit wertvoller Energie - ohne den
Kreislauf zu belasten.
- Sinkt der Blutdruck trotzdem ab, helfen Tropfen aus der Apotheke mit
dem Wirkstoff Etilefrin. Sie holen ihn wieder aus dem Keller.