Ratenkredite: Jetzt niedrige Zinsen für Umschuldung oder Autokauf nutzen
Ein Ratenkredit kann für viele Zwecke
genutzt werden. Beliebt sind Konsumgüter wie Fernseher, Computer oder Stereoanlagen,
aber auch Möbel und Urlaubsreisen stehen hoch im Kurs. Klassisch ist die Verwendung
eines Ratenkredits zur Umschuldung eines überzogenen Dispokredits oder zur Finanzierung
eines Neuwagens. Das Finanzportal FinanceScout24 gibt praktische Tipps:
"Neuwagenkauf: Barzahlerrabatt
mit Ratenkredit contra Niedrigzins von Auto-Banken
Beim Kauf eines Neuwagens werben Händler und Autobanken oft mit sehr niedrigen
Zinssätzen zur Finanzierung. Doch Vorsicht: Wer etwa einen Zinssatz von 0,9%
beim Händler akzeptiert, kann keinen Barzahlerrabatt mehr raushandeln - und
das kann oft teurer sein als ein Ratenkredit für 8 oder 9%. Beispiel: Ein Ratenkredit
bei einer Autobank mit einem Zinssatz von 0,9% über 48 Monate für ein Auto im
Wert von 20.000 Euro würde rund 21.000 Euro Kosten nach Ende der Laufzeit ergeben.
Handelt der Autokäufer dagegen einen Barzahlerrabatt von 15% aus und nimmt dann
einen Kredit über 17.000 Euro auf, so würde er beim günstigsten Anbieter derzeit
einen effektiven Jahreszins von 7,87% bezahlen und auf Gesamtkosten von rund
19.770 Euro kommen, eine Ersparnis von weit über 1.000 Euro
Umschuldung: Günstigere Zinsen nutzen Dauerhaft überzogene Gehaltskonten
können zu einer schweren finanziellen Belastung werden.
Insbesondere die Überschreitung der eingeräumten Kreditlinie und die Überziehung
von Kreditkartenkonten (hier werden zum Teil 15 bis 20% Zinsen fällig) gehen
ins Geld. Fehlbeträge auf Gehaltskonten lassen sich meist problemlos in Ratenkredite
mit Laufzeiten zwischen 12 und 36 Monaten umwandeln. Auch hier sollte man die
Umschuldung nicht vorrangig mit der eigenen Hausbank betreiben, sondern sich
vorab über die günstigsten Konditionen am Markt informieren. Bei den derzeitigen
Niedrigzinsen bietet sich auch die Umschuldung bestehender Altkredite bei Hausbanken
oder Sparkassen an. Ein Blick ins Internet verrät schnell, wo die verbleibende
Belastung zu günstigeren Zinssätzen abbezahlen lässt.
Bearbeitungsgebühren: Das Kleingedruckte vorher prüfen
Bei Gewährung eines Kredits fallen bei der Bank Kosten für die Bearbeitung an.
Werden diese direkt an den Kreditnehmer weitergegeben, betragen sie üblicherweise
2% der Kreditsumme. Ein Kredit mit Bearbeitungsgebühr wird umso teurer, je kürzer
die Laufzeit ist, da sich die Gebühren auf weniger Monate verteilen und so die
monatliche Rate erhöhen. Viele Banken locken mit Krediten ohne diese Bearbeitungsgebühr.
Wichtig für den Kreditnehmer: Achten Sie darauf, dass die Bearbeitungsgebühren
nicht an anderer Stelle aufgeschlagen werden, etwa bei Kontoführungsgebühren,
die nicht im Effektivzins ausgewiesen werden. Außerdem sollten Sie die Konditionen
bei einer vorzeitigen Rückzahlung Ihres Kredits oder eines Teils der Summe prüfen.
Die Bank sollte bei einer Sondertilgung eine anteilige Zinsverrechnung vornehmen
und auch die Bearbeitungsgebühren anteilig rückerstatten.