Happy Birthday!
Keine Sorge, eine Eloge auf die „brennessel“ sollen diese Zeilen nicht werden. Es heißt ja: „Eigenlob stinkt“. Obwohl, eine Redensart, nach Matth. 5,15 lässt Gegenteiliges verlauten: „Man soll sein Licht nicht unter den Scheffel stellen!“
Wenn ich die Erstausgabe der „brennessel“ vom April 95 betrachte, kommen einige Erinnerungen in mir hoch. Ganz begeistert war
ich damals von diesem Heft, das eines Tages in unserem Briefkasten lag. Es war einfach einmal etwas ganz Anderes, auch wenn ich Gestaltung
und Inhalt für ausbaufähig hielt. Nachdem die Redaktion um die Meinung der Leser fragte, sandte ich gleich meine mehrseitigen Verbesserungsvorschläge
ein und beteiligte mich gleichzeitig an einem Fax-Wettbewerb, bei dem ich einen Essensgutschein über 50 DM gewann. Das machte mir die „brennessel“ sofort
noch viel sympathischer. Dass ich einmal auf der anderen Seite, also in der Redaktion, sitzen würde, hätte ich mir damals nie träumen
lassen.
Viel hat sich seitdem geändert. Aus der einfach und etwas laienhaft gestalteten „Editio princeps“ hat sich ein attraktives,
farbiges und gern genutztes Regional-Magazin entwickelt, das als Online-Ausgabe rund durchschnittlich 40.000 Besucher pro Woche anzieht und
eine gigantische Plattform für eine weit über die Region hinausgehende Werbemöglichkeit darstellt. Nutzen Sie diese Chance! – Ach
ja, noch was: „Häbbi Börsdei, brennessel!