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Altersvorsorge – rechtzeitig an Rente denken!
Neuburg, 18.02.2020 - 07:12 Uhr
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Altersvorsorge – rechtzeitig an Rente denken!

Es gibt schon heute keinen Zweifel mehr darüber, dass die gesetzliche Rentenversicherung für die heutige Jugend allenfalls eine Grundversorgung im Alter sicherstellen kann. Deshalb sollte frühzeitig über eine zusätzliche Altersvorsorge nachdacht werden Je früher, umso besser, denn je eher mit dem Vermögensaufbau begonnen wird, desto besser ist die Versorgungssituation im Rentenalter.

Verschärfte Problematik: Schon heute können sich nicht mal junge Eltern auf die Rente vom Staat verlassen. Das Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern liegt bei 60 zu 100. In 30 Jahren kommt auf einen Rentner sogar ein Beitragszahler. Verschärft wird die Problematik durch die steigende Lebenserwartung. Sie verursacht immer längere Rentenbezugszeiten. Private Vorsorge tut Not – für junge Eltern und erst Recht für deren Nachwuchs. Natürlich ist es in erster Linie wichtig, dass sich Eltern um ihre eigene Altersvorsorge kümmern, aber wenn es die Familienkasse zulässt, dann liegen sie mit einer Rentenversicherung für ihre Kinder Gold richtig!

Altersvorsorge – rechtzeitig an Rente denken!

Zinseszins-Effekt: Der entscheidende Faktor ist der Zinseszins-Effekt. Wer beispielsweise seinem heute geborenen Sohn von Beginn an eine zusätzliche monatliche Mindestrente von 100 Euro ab dem Alter von 65 Jahren sichern will, ist schon mit 21,60 Euro Monatsbeitrag dabei. Fängt der Nachwuchs dagegen selbst erst mit 35 Jahren an, also im Jahr 2041, für die gleiche Rente vorzusorgen, so muss er schon 80,60 Euro im Monat berappen. Ein solcher Betrag belastet die Haushaltskasse erheblich mehr.

Mit Überschussbeteiligung: Wer es sich erlauben kann, schon heute ab der Geburt des Filius monatlich 100 Euro für dessen private Rentenversicherung aufzubringen, kann ihm damit schon eine garantierte Monatsrente von 490 Euro ab dem Alter 65 sichern; fängt der Nachwuchs erst mit 35 Jahren an, so kann er mit demselben Monatsbeitrag nur noch eine Monatsrente von 124 Euro erreichen. Rechnet man die Überschussbeteiligung mit, so erzielt er mit 100 Euro voraussichtlich sogar eine Monatsrente von 1.023 Euro. Startet der Sohnemann mit 35 Jahren, so kommt er bei dem gleichen Monatsbeitrag allenfalls auf 169 Euro Rente monatlich.

Kindergeld verwenden: Wenn möglich, sollten Teile des Kindergelds für deren Rentensicherung verwendet werden. Für die ersten drei Kinder gibt es vom Staat jeweils 154 Euro Kindergeld im Monat, für weitere je 178. Ist das Kindergeld bereits verplant, sind manchmal auch die Großeltern spendabel. Haben sie ihre eigene Altersvorsorge abgeschlossen, sind sie oft bereit, den Enkelkindern etwas Gutes zu tun. Warum also nicht mit einer Rentenversicherung? Sobald Kinder oder Enkel für sich selber sorgen, können sie den Vertrag zu dem dann günstigen Monatsbeitrag selbst übernehmen.

Riester-Rente rechnet sich: Auch beim Arbeitgeber sollte sich jeder über die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung informieren. Die Riester-Rente lohnt sich ebenfalls, da es vom Staat Zulagen gibt – bares Geld, das auch Azubis nicht verschenken sollten.

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