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Wer hilft? Spendenaufruf für Adrian Alt aus Karlshuld
Neuburg, 21.10.2017 - 12:28 Uhr
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Wer hilft? Spendenaufruf für Adrian Alt aus Karlshuld

Am 11. April wird Adrian 5 Jahre alt. Doch eine Geburtstagsparty mit anderen Kindern, lustigen Spielen und Herumtoben wird es für ihn nicht geben, denn Adrian ist aufgrund eines seltenen Gendefekts körperlich und geistig schwer behindert. Er kann nicht sitzen, nicht laufen, nicht sprechen, nichts halten, nicht selbst essen oder trinken.

Er hat zudem eine schwere, therapieresistente Epilepsie mit täglichen Krampfanfällen und leidet an kortikaler Blindheit, d.h. sein Gehirn kann das, was er mit seinen Augen sieht, nicht verarbeiten. Nun erhofft sich seine Mutter Andrea Alt durch eine Delfin-Therapie, die bei ähnlich gelagerten Fällen erfolgreich war, auch bei ihrem Sohn eine Verbesserung seines Zustandes.

Frau Alt, was haben Sie bisher schon versucht?
Wir waren in Kinderkliniken in Neuburg, München, Regensburg, bei verschiedenen Ärzten. Er bekommt Physiotherapie, also Krankengymnastik, Ergotherapie - das ist eine allgemeine Bewegungs-, Spiel- und Fördertherapie. Auch logopädische Übungen führen wir täglich durch. Das ist wichtig für den Mund, also für Sprache, Kauen, Essen. Ich habe es auch mit Osteopathie, Naturheilkunde, alternativen Methoden und Geistheilung versucht. Ich war mit ihm schon überall.

Haben Sie eine Verbesserung festgestellt?
Die Verbesserungen sind sehr gering. Jemand, der ihn nicht kennt, würde sie gar nicht bemerken, weil er so schwer behindert ist. Aber geistig macht er Fortschritte. Er entwickelt momentan seine Persönlichkeit. Er kann sich mit bestimmten Lauten äußeren und damit zeigen, was er will oder nicht will. Das können andere Kinder mit dieser Behinderung nicht. Körperlich macht er aber nur sehr kleine Fortschritte. Mit Krankengymnastik wird die Muskulatur in den Bereichen stimuliert, wo sie noch schwach entwickelt ist. Er kann inzwischen seinen Kopf halten, das ging vorher nicht. Und in den Beinen hat er inzwischen auch Muskulatur.

Was sagen die Spezialisten?
Nicht viel, denn nur sehr wenige Ärzte kennen diese seltene Krankheit. In dieser Art gibt es sie nur zehnmal in Deutschland: 8 Mädchen, er und ein anderer Junge sind davon betroffen. Die Ärzte können nichts versprechen, empfehlen halt, ständig eine Therapie zu machen und darauf zu achten, dass es gesundheitlich mit ihm nicht schlimmer wird. Mit den Medikamenten wegen der Epilepsie ist es so: Entweder er hat diese Krampfanfälle - das ist für ihn schlecht - oder man gibt ihm Medikamente dagegen, dann ist das auf Dauer auch schlecht. Durch die Medikamente leidet Adrian oft an unangenehmen Nebenwirkungen, die im vergangenen Jahr sogar zu einer Entfernung der Gallenblase führten.

Wer finanziert eigentlich die ganzen Therapien?
Die Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie übernimmt die Krankenkasse. Dann gibt es noch die Blindenfrühförderung, weil Adrian auch kortikalblind ist. Das sind integrative Leistungen, die für Schwerbehinderte bereit gestellt werden, genauso wie seine Kindergartenunterbringung bei der AWO in Neuburg, eine spezielle Einrichtung für Behinderte. Das Ganze läuft über den Bezirk Oberbayern.

Wieso möchten Sie jetzt eine Delfin-Therapie für Ihren Sohn?
Seit längerer Zeit hat er einen deutlichen Entwicklungsstillstand. Die Delfin-Therapie soll helfen, diesen zu durchbrechen. Ich kenne zwei Familien, die mit ihren behinderten Kindern bei der Delfin-Therapie waren und davon begeistert sind. Die Delfine schaffen es, die Aufmerksamkeit dieser Kinder zu wecken, lassen sie ruhig werden. Sie schwimmen mit ihnen im Wasser. Weil die Kinder durch die Delfine aufmerksamer und konzentrierter sind, können sie von der anschließenden Ergo- und Spieltherapie, sowie Krankengymnastik viel mehr aufnehmen. Der Erfolg halt monatelang an, sodass auch die Therapien zuhause erfolgreicher sind. Das haben mir zumindest die Eltern gesagt, deren Kinder schon bei einer Delphin-Therapie waren.

Was kostet eine Delfin-Therapie?
Im Curaco-Dolphin Therapy Center, wo man mit mehrfach schwer behinderten Kindern arbeitet, kosten 2 Wochen Therapie etwa 6.000 Euro, mit Flug und Unterkunft kommt man auf ca. 11.000 Euro. Weil es keine konventionelle Therapie ist, muss man alles selbst bezahlen. Ich bin deshalb dem Verein "Dolphin Aid" beigetreten, einer Hilfsorganisation zur Ermöglichung der Delfin-Therapie für behinderte Kinder. Dort werden Spenden für Adrians Delphintherapie auf einem eigenen Konto gesammelt. Wenn wir genug Geld für die Therapie zusammen haben, dann unterstützt uns delphin-aid bei der Buchung der Flüge, arrangiert eine Unterkunft und die 2-wöchige Therapie. Bisher sind dort ca. 3.800 Euro eingegangen, wofür ich mich herzlich im Namen von Adrian bedanken möchte.

Wo kann man seine Spende einzahlen?
Empfänger ist der Verein Dolphin-Aid e.V., Kontonr. 2000 2424 bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, BLZ 300 50 110. Ganz wichtig: Beim Verwendungszweck bitte unbedingt "Delfin-Therapie Adrian Alt" angeben". "Ich würde mich riesig freuen, wenn die Delfin-Therapie zustande käme. Es wäre das schönste Geburtstagsgeschenk für Adrian! Vielen, vielen Dank für jede Unterstützung!" Wer mehr über Adrian oder die Delphin-Therapie wissen will, findet Infos unter: www.adrian-alt.npage.de oder www.dolphin-aid.de. Online-Spenden sind möglich über www.helpedia.de, Stichwort "Andrea Alt - Delfintherapie für Adrian".


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