Für das Alter vorsorgen
Inflation, Schuldenpolitik, Arbeitslosigkeit, finanzielles Loch in der Rentenkasse etc. Heutzutage ist es besonders wichtig, sich rechtzeitig Gedanken über die Altersvorsorge zu machen. Denn für die meisten Menschen wird es schwierig sein, den Lebensstandard von heute auch im Alter noch halten zu können - die gesetzliche Rente stellt hier nur eine Grundversorgung dar.
80 % der Deutschen halten die eigenen vier Wände für eine hervorragende Altersvorsorge.
Das schuldenfreie Eigenheim ist ein bleibender Vermögenswert, unabhängig von Kurs- und Zinsentwicklungen. Neuere
statistische Auswertungen weisen für westdeutsche Renterhaushalte mit Wohneigentum auf Grund der ersparten Miete eine monatliche “Wohnrente” von
durchschnittlich 600 Euro aus. Diese Mitersparnis beträgt rund ein Drittel der Einkünfte. Rentnerhaushalte ohne Wohneigentum
müssen hingegen mit durchschnittlich 340 Euro rund ein Viertel ihrer Bezüge für die Miete ausgeben.
Selbst wenn die Mietsteigerungen
die Durchschnittswerte der letzten 25 Jahre nicht überschreiten, ist Geld in Fonds schlechter als in Wohneigentum angelegt. Man
denke nur an die immensen Kursverluste, die viele Kleinanleger vor einigen Jahren hinnehmen mussten!! Weitere wichtige Motive für
Wohneigentum sind die höhere Lebensqualität im eigenen Haus, Inflationssicherheit und die Unabhängigkeit von der künftigen
Mietentwicklung. Außerdem spart man die Miete, wodurch ein solides Vermögen entsteht. Eigentümer haben im Rentenalter
im Schnitt etwas zehnmal soviel Privatvermögen wie Mieter in demselben Alter und mit dem gleichen Einkommen!
Umbauen & modernisieren
Die Vorteile der Massivbauweise gelten auch für Umbau und Erweiterung von Altbauten. Ob nachträglicher DAchausbau, das Einziehen neuer
Wände, der Einbau eines Kamins oder der komplette Anbau von Wohnraum: für viele dieser Renovierungsarbeiten sind massive Baustoffe,
z.B. Porenbeton, ideale Materialien.
Bei fast allen Umbauten oder baulichen Ergänzungen im altbau stellt sich als erstes die Frage der statischen Belastbarkeit der bestehenden
Bauteile. Viele Massivbaustoffe, z.B. BEton, scheiden allerdings bereits aus diesem Grund für umbauarbeiten aus. Eine Alternative bieten
Leicht- und Porenbeton oder auch z.T. Kalksandstein. Das Eigengewicht dieser Massivbaustoffe ist so gering, dass nachträgliche Einbauten
im allgemeinen nicht zu kritischen Belastungen normal ausgelegter Decken führen. Problemlos lassen sich deshalb mit den relativ leichten
Massivbaustoffen nachträglich Wände einziehen oder bestehende Räume verändern. Das gilt ebenso für einen nachträglichen
Dachausbau oder den Umbau unterm Dach. Der Vorteil der Massivbauweise liegt auf der HAnd: gute Schall- und Wärmedämmung sowie die Möglichkeit,
auch schwere Einbauten wie Küchenschränke sicher in den Wänden zu verankern.
Nicht nur die statischen Voraussetzungen sprechen für den Einsatz von Massivbaustoffen bei Umbau und Renovierung. Die handlichen Bauteile
lassen sich problemlos durch das Haus transportieren. Ebenso einfach ist es, sie von Hand mit einer Säge passend zuzuschneiden. Dünnbettmörtel
und der dünn aufzutragende Putz bringen so gut wie keine Feuchtigkeit ins Haus. Die belastbaren, glatten Mauern können gespachtelt,
tapeziert oder direkt mit Fliesen beklebt werden. Die Integration von Installationen der Heizungs-, Wasser-, Warmwasser-, Abwasser- oder Elektroleitungen
ist - je nach Rohrdimension - sowohl durch unkompliziertes Einarbeiten der notwendigen Aussparungen möglich, vereinfacht sich aber bei der
Herstellung von zweischaligen Wänden.
Ist der Neubau eines Schornsteines notwendig, bieten sich Schornsteinsysteme aus Fertigteilen in Massivbauweise an. Sie können direkt auf
der Geschossdecke aufgemauert werden. Ein Fundament auf der Kellersohle und Schornsteinzüge durch alle Etagen sind nicht notwendig. Diese
Schornsteinsysteme verschiedener Anbieter sind oft die einzige wirtschaftliche Möglichkeit, in einem Altbau nachträglich einen Kaminofen
zu setzen.
Was für den Neubau richtig ist, gilt auch für den Anbau: Die massive Bauweise mit hoher Wärmedämmung schafft dauerhaft wertvollen
Wohnraum und Sommer wie Winter ein gesundes Raumklima. Dabei gelten für einen Anbau heute die gleichen hohen Anforderungen an den Wärmeschutz
wie für einen Neubau. Wer sich für einen Rohbau aus Massivbauteilen entscheidet, spart Arbeitszeit und Geld. Denn der Baustoff bringt
neben Stabilität und Tragfähigkeit auch gleich die nötige Wärmedämmung mit. Für die Decken und das Massivdach gibt
es ebenfalls vorgefertigte Bauelemente, die an Ort und Stelle direkt mit dem Lkw-Kran verlegt werden. Somit entsteht ein Anbau aus einem Guss,
wertbeständig und mit hervorragendem Wohnklima.