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Pollenallergie ist Grund für „Heuschnupfen“
Neuburg, 23.02.2020 - 01:56 Uhr
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Pollenallergie ist Grund für „Heuschnupfen“

Sobald die warme Jahreszeit beginnt, fängt für ca. 12% der Bevölkerung Deutschlands der Heuschnupfen an. Er bewirkt als entzündliche Reaktion eine verstopfte Nase, heftiges Niesen, Fließschnupfen, Husten und Augen- und Nasenjucken.

Die Augen können brennen, jucken sowie tränen, gerötet und lichtempfindlich sein. Der Juckreiz kann auch den Mundraum betreffen. Allgemein fühlen sich die Betroffenen abgeschlagen, haben Kopfschmerzen und sind leicht reizbar. Vorsicht: Die Symptome einer Allergie werden leicht mit einer Erkältung verwechselt! Diese leichteren Symptome einer Augen-, Nasen- und Halsreizung können aber auch zu ernsteren Erkrankungen führen wie z. B. zu Asthma. Der Schnupfen kann sich zum Dauerschnupfen entwickeln und die Entzündung in der Nasenschleimhaut auf die Nasennebenhöhlen ausweiten. Daher: Gehen Sie rechtzeitig zur Behandlung zum Arzt!

Ursache

Fälschlicherweise wird als Heuschnupfen eine Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) gegen Gras-, Sträucher-, Getreide- und Baumpollen bezeichnet. Im Frühjahr und Sommer treten vorwiegend Allergien gegen Gras- (85%) und Baumpollen (15%) auf, im Herbst hingegen Allergien gegen Getreidepollen. Durch Wind werden diese federleichten Pollen kilometerweit durch die Luft gewirbelt, bis sie schließlich mit den Nasen, Augen und Atemswegen in Kontakt kommen. Gras- und Getreidepollen führen am häufigsten zu Heuschnupfen. Bei den Getreidepollen sind vorwiegend Roggen- und Maispollen Auslöser von Heuschnupfen. Bei den Baumpollen sind die Frühblüher Hasel und Erle (Februar, März) häufig Allergieauslöser, im April und Mai die Birke. Die Blütezeit dieser Bäume dauert ca. 1 Monat. Beifuß und Wegerich sind Korbblütler (Unkräuter), die im Herbst blühen und sehr aggressiv Heuschnupfen hervorrufen. Die Blütezeit der Gräser, Baum- und Getreidepollen ist dem Pollenflugkalender zu entnehmen, der jedoch nur zur groben Orientierung dient, da Witterungsverhältnisse die jeweilige Blütezeit beeinflussen. Aktuelle Informationen über den Pollenflug kann man unter http://www.luft-zum-leben.de > Service > Pollenservice erfahren.

Wie kommt es zu einer Allergie?

Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegen eine Substanz, die normalerweise für den Menschen "harmlos" ist. Eine Infektion, Rauchen oder emotionaler Stress kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, eine Allergie zu entwickeln. Eine erhöhte Bereitschaft zur Allergie besteht dann, wenn die Eltern ebenfalls Allergiker sind. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Stillen dieser Kinder das Risiko einer Allergieprädisposition verringert. Über die letzten Jahrzehnte hinweg ist in Deutschland die Luftverschmutzung (z. B. durch Autoabgase) und gleichzeitig die Zahl der Allergiker aufgrund des Dauerreizes der Schleimhäute angestiegen. Außerdem ist festgestellt worden, dass die Pollen, die am Morgen hoch in die Luft steigen, am Nachmittag mit Schmutzpartikel bedeckt wieder zurückkehren und durch deren veränderte Struktur leichter zur Allergie führen können.

Vorbeugung

Durch Wissen über die Allergie kann das Leiden verringert werden!

  • Die Pollenkonzentration ist am höchsten an warmen, trockenen und windigen Tagen, weniger hoch an feuchten und kühlen Tagen. Starker Wind führt zu einer starken Verteilung der Pollen, hingegen schwacher Wind erhöht die Pollenkonzentration in der Luft und verstärkt somit Allergiesymptome. Daher sollte man, wenn man auf dem Land wohnt, am frühen Morgen (5-9 Uhr) besser zu Hause bleiben, Fenster und Türen geschlossen halten und den Allergenkontakt vermeiden, wenn man in der Stadt wohnt, sollte der Kontakt mit der Außenluft am Abend (20-23 Uhr) gemieden werden.
  • Sport oder körperliche Anstrengung möglichst nach einem Regenschauer betreiben, da dann die Pollen aus der Luft gewaschen wurden.
  • Immer auf den Pollenkalender, der die Saison der jeweiligen Pollen beschreibt, und die Pollenfluginformationsdienste achten, die den aktuellen Stand des Pollenfluges bekannt geben, und sich dementsprechend verhalten.
  • Bei Allergie gegen Baumpollen besteht oft gleichzeitig Sensibilisierung gegen Obstarten (Äpfel), teilweise auch gegen Kartoffel, Tomaten und Karotten. Bei dem Auftreten einer solchen Reaktion empfiehlt es sich, diese Früchte nur im gekochten Zustand zu essen, da dadurch die Allergene zerstört werden.
  • Allergene in der Wohnung vermeiden. Schimmelquellen und Staub entfernen, wobei Reinigungen mit einem feuchten Lappen vorgenommen werden sollten.
  • Den Urlaubsort auf regionale Unterschiede des Pollenfluges abstimmen.
  • Rechtzeitig einen Arzt aufsuchen, die Art des Allergens bestimmen lassen und den Heuschnupfen behandeln lassen, da sich sonst Spätfolgen, wie Asthma, entstehen könnten.
  • Medikamente regelmäßig einnehmen, bei einigen sogar, bevor man mit dem Allergen in Kontakt kommt. Die Medikamenteneinnahme richtet sich auch nach der Stärke des Pollenfluges.
  • Immunabwehr stärken (Stress vermeiden, gesunde Ernährung, Sport betreiben).

 

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