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Ausstellung Z-N-E (Zur Nachahmung empfohlen)
Neuburg, 23.02.2020 - 18:49 Uhr
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Ausstellung Z-N-E (Zur Nachahmung empfohlen)

Vom 14. Mai - 13. Juni 2011 zeigen die drei Städte Pfaffenhofen, Ingolstadt und Neuburg parallel die Ausstellung Zur Nachahmung empfohlen! Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit. Dioxin in den Lebensmitteln, das Aussterben der Arten, die Klimakrise, die Atomkatastrophe in Japan - die Forderungen nach einem grundlegenden Umdenken sind weltweit unüberhörbar. Aber wie schaffen wir Menschen die hierfür nötigen Entwicklungsschritte?

Wir brauchen Visionen eines zukunftsfähigen Lebens, die sich mit Sinn(lichkeit), Lust und Leidenschaft des eigenen Handelns verbinden. „Zur Nachahmung empfohlen!“ will dazu ermutigen und die kulturelle und ästhetische Dimension der Nachhaltigkeit ins Sinnenbewusstsein rücken, um so dem beobachtbaren Verschleiß des Begriffs „Nachhaltigkeit“ entgegenzuwirken. Die Ausstellung will dafür sensibilisieren, dass Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit, die sich als gestaltend verstehen, nicht ohne die Künstler und Wissenschaften auskommen. Von ihnen ist das Denken in Übergängen, Provisorien, Modellen und Projekten zu lernen.
Die „Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ zeigen parallel in Pfaffenhofen, Ingolstadt und Neuburg künstlerische Praktiken, die zur Erhaltung des Planeten beitragen, Einfluss auf bewusstes Konsumverhalten nehmen wollen und ökonomisch rentabel sind. Es sind künstlerische Positionen, in denen sich die Grenzen zwischen Kunst und Erfindung auflösen, und sich die Erfahrungen und Arbeitsweisen von Umweltinitiativen mit künstlerischen Herangehensweisen verbinden.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Adrienne Goehler.
Schirmherr der Ausstellung in der Region ist Prof. Dr. Claus Hipp.

Künstlerische Fragestellungen und Handlungskonzepte zielen zunehmend auf die vielschichtigen Handlungsfelder der Ökologie und immer stärker darauf , ihren gesellschaftlichen Resonanzraum zu vergrößern. Nachhaltigkeit braucht einen Entwicklungsraum, in dem sich die multiplen Verknüpfungen des vorhandenen Reichtums an Wissen und Erfahrung in den Künsten und Wissenschaften erst wirklich entfalten können und gleichzeitig die Idee, dass jede/r Einzelne daran Anteil haben kann.
Die EXPEDITIONEN IN ÄSTHETIK & NACHHALTIGKEIT zeigen künstlerische Praktiken, die zur Erhaltung des Planeten beitragen und Einfluss auf bewusstes Konsumverhalten nehmen wollen, ökonomisch rentabel sind und künstlerische Positionen, in denen sich die Grenzen zwischen Kunst, Aktivismus und Erfindungen auflösen, und sich die Erfahrungen und Arbeitsweisen von Umweltinitiativen mit künstlerischen Herangehensweisen verbinden.
Nachhaltigkeit | Zukunftsfähigkeit braucht Wahrnehmungserweiterung im Zusammenwirken. Dafür werden bewusst die Grenzen zwischen künstlerischer und technischer Kreativität aufgehoben, zwischen Machbarkeit und Idee. Die Sinnlichkeit ist das verbindende Element in den Werken und Präsentationen bildender KünstlerInnen, ErfinderInnen und WissenschaftlerInnen genauso wie in modellhaften Arbeiten aus Design und Architektur, aber auch in Beispielen nachhaltigen Wirtschaftens, die auf ihre je eigene Weise die individuelle Dimension des Handelns herausfordern.
Neben technischen Innovationen und Werkstoffen werden partizipatorische Projekte und Netzwerke vorgestellt auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, zu Klimawandel, Ökologie und Re/Upcycling. Sofern es sich um Erfindungen und Prototypen handelt, haben AusstellungsbesucherInnen die Möglichkeit sich an der Weiterentwicklung und Realisierung von Produkten oder an Genossenschaftsmodellen zu beteiligen.
Die Übernahme der Ausstellung durch die drei oberbayerischen Städte Pfaffenhofen/Ilm, Ingolstadt und Neuburg/Donau erfüllt selbst die Kriterien der Nachhaltigkeit, indem sie die Kooperation in der Region fördert, Fachkompetenzen der drei Städte bündelt und dort ein breites Publikum erreicht.
Die Ausstellung stellt in den drei Ausstellungsorten eine Vielzahl neuer Verknüpfungen her, schafft damit neue Verbindungen zur zeitgenössischen Kunst und zu den Themen nachhaltiger Entwicklung. Thematische Bezüge zu Kultur- und Forschungseinrichtungen sowie Wirtschaftsunternehmen vor Ort werden für Partnerschaften und eine breite Diskussion genutzt.
Als Gemeinschaftsprojekt will die Ausstellung die Region als Kulturregion stärken und profilieren.
Die gemeinsame Ausstellung führt das Thema Ästhetik und Nachhaltigkeit in die kommunalen Debatten ein. Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren zu dem zentralen Motiv kommunalen Handels geworden. Die Themen nachhaltigen Wirtschaftens, nachhaltiger Stadtentwicklung und zukunftsweisender Modelle für kommunale Aufgaben können mit den künstlerisch-ästhetischen Ansätzen der Ausstellung ZNE wichtige Impulse erfahren. Eine breite Bildungsarbeit wird über Künstlerworkshops ermöglicht.
Die Veranstalter der Ausstellung stellen Verknüpfungen zu Einrichtungen und Kompetenzträgern vor Ort her, entwickeln das gemeinsame Nachdenken weiter, bündeln die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kräfte, die sich der Minimierung des Ressourcenverbrauchs und der Zukunftsfähigkeit von Menschen und Erde verschrieben haben.
Kulturelle Bildungsprojekte zur Nachhaltigkeit werden mit Schulen, in Führungen und begleitenden Panels entwickelt.

Pfaffenhofen, Neuburg und Ingolstadt setzen je eigene Schwerpunkte, die sich auf Aspekte der Gesamtausstellung beziehen, zu denen es aber einen starken thematischen Bezug vor Ort gibt. Entsprechend dieser Themen sollen die Künstler in den jeweiligen Städten gezeigt werden.
Die Themenbereiche:

Pfaffenhofen a.d. Ilm: Energie, Ernährung, Bauen, Soziales
Ingolstadt: Kultur der Nachhaltigkeit, Wirtschaft, Technik
Neuburg: Wasser, Artenschutz, Naturräume

Ausstellungseröffnung Neuburg a. d. Donau:
15.5. 2011 11.30 Uhr
Städtische Galerie im Rathausfletz, Karlsplatz A12
Begrüßung: Dr. Bernhard Gmehling, Oberbürgermeister
Einführung: Adrienne Goehler, Kuratorin
20.-21.5. 2011 Schulworkshop mit Michael Saup, Stadtwerke Neuburg

Künstler und Positionen Neuburg a.d. Donau:

Ilkka Halso (FL)
Galerie für Landschaftskunst- Klara Hobza (CZ)
Till Krause, (D), Marc Dion (USA) und Sachiko Shimizu (J)
Henrik Hákansson (S)
Christoph Keller (D)
Susanne Lorenz in Kooperation mit Dr. Stephan Pflugmacher (D)
Michael Saup (D)
Jakob Szczesny (PL)
Zwischenbericht - Anja Schoeller, Kerstin Polzin (D)

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