Sparen - zerstört das Land von INNEN - und schuld sind wir alle SELBER...
126,4 Milliarden Haushaltsdefizit bis
2006 - Kommunenpleite wegen Fehler bei Gewerbesteuer - ..der teure EURO - ..der
11. September und der Irakkrieg - Arbeitslosenzahlen explodieren - Mit der Rezession
geht die Deflation einher - Politischer Stillstand seit der Deutschen Wiedervereinigung
wegen Mehrheitsdiskrepanzen - ..die veränderte gesellschaftliche Struktur -
..die katastrophale demoskopische Entwicklung - ..die Sprengung der Sozialsysteme
- Von der sozialen Marktwirtschaft zum amerikanischen Kapitalismus - Die Schere
zwischen Armut und Reichtum wächst - Die bürgerliche Mittelschicht schrumpft
- Firmenpleiten zerstören Vertrauen und vor allem die Zahlungsmoral - Der teure
EURO mindert die Exportfähigkeit - Die Aktien stehen im Keller - Verbreitung
von Pessimismus durch die Medien - Parteipolitische Interessen gefährden den
Standort Das Wort “Sozial” steht auf dem Prüfstand
Das sind Aussagesätze, die
die Bevölkerung in den letzten Jahren nahezu jeden Morgen auf’s Brot geschmiert
bekommt. Ob über die Tageszeitung, Fernsehen, Radio oder sonstwoher (evtl. sogar
vom Stammtisch), die Medien schicken nur Horror-Meldungen über den Äther, da
ja aus Berlin kein Signal zu erwarten sei...! Europa und Amerika wundern sich
bereits über die Krisenunfähigkeit und dem mangelnden Pioniergeist in unserer
Republik.
Das ständige Gerede vom Sparen veranlasst die Bürgerinnen und Bürger, ihr Geld
zurückzuhalten - sofern noch eines vorhanden ist. Dasselbe passiert in den gewerblichen
Betrieben. Die Schwarzarbeit blüht. Der Einzelhandel erzielt nicht mehr die
erforderlichen Umsätze. Das ganze System kränkelt und wird unabsehbare wirtschaftliche
Folgen hinterlassen.
Was kann denn ein Patentrezept sein...? Schauen wir mal in andere Länder...
Hier werden Job-Offensiven gestartet. Keine aufgeblasenen Beamtenapparate behindern
die Verfügbarkeit von Arbeit. Ein gesunder Optimismus, der zum Teil auch durch
die Presse mit angefacht wird, provoziert eine Initialzündung in der Gesellschaft
und es entsteht ein WIR-Gefühl. Scheinbar fehlt es in Deutschland immer noch
an der nationalen Identität, um mit Stolz ein neues Ziel oder ein neues Projekt
anzugehen. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass Geld lediglich ein durchlaufender
Posten ist. Geld muss arbeiten, damit ALLE etwas davon haben. Die Abschaffung
der Vermögenssteuer war demnach eine Belohnung für all’ diejenigen, die sich
faul und träge auf ihrem Kapital ausruhen. Um so schöner dann natürlich der
Erdrutsch bei den Aktien, der die ewig ‘Sparenden’ für ihre Raffgier den gerechten
Lohn zuteil werden ließ.
WIR vom brennessel-magazin ..können das Gejammere vom Sparen nicht mehr hören
und opponieren dagegen. Schließlich wird bei uns jeder verfügbare EURO sofort
in die Technik, in neue Ideen oder in unsere Kunden investiert, um ein besseres
Arbeitshandling zu erreichen. Unsere Aufgabe ist es, Optimismus zu verbreiten.
Aus diesem Grund präsentieren wir in erster Linie den Mittelstand, der zumeist
mit viel Enthusiasmus und Risikobereitschaft neuen Ideen hinterhergeht. Pioniergeist
wird häufig belohnt - nicht aber in Deutschland. Einmal baden gegangen heisst
oftmals nie wieder auf die Füße zu kommen. Angesichts dieser Tatsache wundert
es wohl kaum, dass die Menschen Angst vor der Selbständigkeit haben.
In Zeiten, wo Kahns, Beckenbauers, Beckers oder Effes wie wild über ihre Vögeleien
auf den Vorderseiten der Gazetten berichten oder für teures Geld ‘berichtet’
werden, werden die wirklich wichtigen Dinge in den Hintergrund verdrängt. Viele
Menschen orientieren sich am Schicksal ihrer Idole. Nur fragen wir uns, ob diese
Leute noch als Idole taugen - eher wohl nicht. In Zeiten, wo die Menschen Kinder
als ‘Armutsrisiko’ betrachten und das Idealgewicht einer Frau zum alles überragenden
Thema avanciert, Psychologen Hochkonjunktur haben, Selbsthilfegruppen wie Pilze
aus dem Boden schießen, die halbe Nation ihre Sinnfindung in Sekten oder der
Esoterik suchen; fragen wir uns, ..wer interessiert sich überhaupt noch für
den ‘Rotz’ von Schröder, Stoiber & Konsorten, wenn die Bank soeben den Dispo
aufgrund irgendeiner Willkür gestrichen hat.
In diesen Zeiten ist der Mensch in Deutschland den Institutionen, den Banken
und vor allem seinen eigenen Zwängen hoffnungslos ausgeliefert. Es wird über
unser Leben bestimmt und die Autonomie jedes Einzelnen gerät immer mehr ins
abseits. Kein Wunder also, dass in Deutschland Mutlosigkeit, Existenz- und Zukunftsangst
grassiert. Und zu guter letzt arbeiten jetzt noch Polen, Tschechen, Russen etc.
für weniger als die Hälfte des Lohns... - Tarifgerechtigkeit adé...
Um der vorgenannten Argumentation Rechnung zu tragen, haben wir beschlossen,
ohne abzuwarten bis irgendeine Kommission das Unwort des Jahres wählt, das Wort
“SPAREN” als Unwort des Jahres 2003 zu küren. Soweit wir uns erinnern, war auch
das Wort “SPAREN” für Helmut Kohl zu seinen Amtszeiten 1994 und 1998 sein komplettes
Regierungsprogramm. Und siehe da - er wurde Bundeskanzler!!