Stein des Monats: Aquamarin
Er zählt zur Beryll-Familie und entsteht
in Pegmatiten, wenn die magmatische Lösung dort ausreichend mit Beryllium angereichert
ist. Seine blaugrüne bis blaue Farbe erhält er durch Spuren von Eisen.
Der Name Aquamarin (lat.-/ital.
aqua marina = Meerwasser) existiert erst seit der Renaissance, der blaugrüne
Beryll dagegen ist schon lange bekannt. Alte Legenden berichten über ihn, dass
er durch Farbveränderung wahr und falsch, sowie Freund und Feind unterscheiden
lehrt. Der Überlieferung nach bringt er Wohlbefinden, gutes Gedächtnis und Hellsichtigkeit.
Heilkunde:
Spirituell fördert Aquamarin geistiges Wachstum, Weitblick, Voraussicht, Medialität
und Hellsichtigkeit. Er macht aufrichtig, zielstrebig, dynamisch, ausdauernd
und erfolgreich.
Seelisch bringt Aquamarin Leichtigkeit und heitere Gelassenheit, die darin begründet
ist, dass alles Begonnene sich schnell und fließend entwickelt.
Mental klärt Aquamarin Verwirrung und regt an, Ordnung zu schaffen und offene
Zyklen zu schließen.
Körperlich harmonisiert Aquamarin Hypophyse und Schilddrüse und reguliert damit
Wachstum und Hormonhaushalt. Er verbessert die Sehkraft bei Kurz- und Weitsichtigkeit
und lindert Überreaktionen des Immunsystems, Autoimmunerkrankungen und Allergien,
insbesondere Heuschnupfen.
Anwendung: Aquamarin kann kontinuierlich am Körper getragen werden. Bei Augenleiden
wird er zusätzlich abends direkt auf die geschlossenen Augen gelegt.