Hochsaison am Bau
Hochsommerliche Temperaturen, viel
Sonne, beständiges Wetter - die idealen Voraussetzungen für Baden, Relaxen und
Urlaub. Danach sehnen sich jetzt sicherlich auch etliche Häuslebauer und Bauhandwerker,
die bei größter Hitze ihre Arbeit verrichten müssen. Gerade in den Sommermonaten
nützen viele Bauherrn den Umstand, dass aufgrund der Zeitumstellung bis spät
nachts bei Tageslicht gearbeitet werden kann und dementsprechend schnell der
Bau voranschreitet.
Es geht los!
Der Bau des Hauses beginnt mit dem Aushub der Baugrube. Dann werden die Fundamente
erstellt. Sie übertragen die Lasten des Baukörpers und die Verkehrslasten in
den Baugrund. Die Kellerwände und der Kellerboden müssen dem Erddruck standhalten
und einen guten Feuchtigkeitsschutz aufweisen. Die Konstruktion der Außenwände
hat großen Einfluss auf die Behaglichkeit des Raumklimas und die Lebensdauer
der Bausubstanz. Wichtig ist ein ausreichender Wärmeschutz, damit Ihr Haus im
Winter energie- und Kosten sparend beheizt werden kann.
Schallschutz & Sichtschutz
Mit der Ausführung der Geschossdecken wächst das Haus Stockwerk um Stockwerk.
Damit man sich später wohl fühlt, sollte man auf guten Schallschutz achten.
Balkone gehören konstruktiv zur Geschossdecke. Denken Sie beim Hausbau auch
an den Sicht- und Windschutz! Achten Sie auf die Himmelsrichtung und die Aussicht!
Die Treppen verbinden die Stockwerke Ihres Hauses. Welche Form und Konstruktion
Sie wählen, hängt von der Geschosshöhe, der Anordnung der Räume und Ihrem ganz
persönlichen Geschmack ab.
Fachleute vom Bau
Das Dach ist von allen Bauteilen am stärksten der Witterung ausgesetzt. Es muss
Hitze, Kälte, Regen, Schnee und Hagel, Wind, und Sturm sicher und dauerhaft
aushalten. Lassen Sie alle Arbeiten am Dach mit größter Sorgfalt und von anerkannten
Fachfirmen ausführen und kontrollieren Sie das Dach später regelmäßig auf Schwachstellen.
Auch der Schornstein wird während der Rohbauarbeiten errichtet. Die Planung
sollte in enger Abstimmung mit dem Schornsteinfeger erfolgen.
Ab in den Keller
Mit einem Keller lässt sich die teure Grundstücksfläche besser ausnutzen. Bei
der Planung des Wohnhauses muss unter Berücksichtigung des Feuchtigkeits- und
Wärmeschutzes und des anstehenden Erddrucks die Kellernutzung festgelegt werden,
ob unbeheizte oder beheizte Räume gewünscht werden. Eine höherwertige Nutzung
sollte eingeplant werden, auch wenn sie zunächst nicht vorgesehen ist, denn
eine Nachrüstung von Wänden und Böden ist sehr aufwändig.
Mehrere Varianten möglich
Kellerwände werden mit großformatigen Mauersteinen gemauert, aus bewehrtem oder
unbewehrtem Ortbeton gegossen oder aus Betonfertigteilen erstellt. Für den Selbstbau
gibt es Kellerbausätze mit genauen Verlege-Anleitungen, allen Materialien, statischen
Nachweisen, Be- und Entwässerungsplänen sowie Bauführung vom Einmessen bis zur
Fertigstellung der Kellerdecke. Kellerfenster lassen Licht und Luft in die Kellerräume.
Liegen die Kellerfenster unterhalb der Geländeoberfläche, werden Kellerlichtschächte
benötigt.