Steinkunde: Serpentin
Kein Orgasmus beim Sex? Vielleicht
hilft Serpentin?
Serpentin
(=Schlangenstein) erhielt seinen Namen wohl durch sein schuppig-fleckiges Aussehen,
das an Schlangenhaut erinnert. Aus vorrömischer Zeit bis ins Mittelalter hinein
galt Serpentin als Schutzstein, der Krankheit und Verhexung abwehrt. Zu diesem
Zweck wurden “Schrecksteine” aus ihm geschnitten: fratzenhafte Amulette, die
den “Schrecken” vertreiben sollten. Serpentin entsteht bei der Metamorphose
von basischen Magmatiten, z.B. Peridotit, zu kristallinen Schiefern. Er tritt
gesteinsbildend als grüner Blätterserpentin oder silbriger Faserserpentin auf.
Sind beide Varianten in abwechselnder Bänderung vereint, spricht der Handel
vom “Silberauge”.
Heilkunde
Spirituell hilft Serpentin, sich abzugrenzen und inneren Frieden zu finden.
Er ist ein hervorragender Meditationsstein.
Seelisch gleicht Serpentin Stimmungsschwankungen aus, beruhigt bei Nervosität
und Stress und schützt gegen negative energetische Einwirkungen. Er hilft Frauen,
die durch Verspannung beim Sex keinen Orgasmus erleben können.
Mental regt Serpentin an, friedliche Konfliktlösungen zu suchen. Mitunter macht
er “um des lieben Friedens willen” jedoch etwas zu kompromissbereit.
Körperlich hilft Serpentin bei Herzrhythmusstörungen, Nieren- und Magenbeschwerden,
sowie wenn Durchfall und Verstopfung ständig wechseln. Er gleicht Übersäuerung
aus, regt den Magnesiumstoffwechsel an, wirkt krampflösend und lindert Menstruationsschmerzen.
Anwendung: Serpentin sollte direkt auf der Haut getragen oder aufgelegt werden.