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Birgit Haußmann: 1. Vorsitzende des Neuburger Volkstheaters e.V.
Neuburg, 13.12.2018 - 12:09 Uhr
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Birgit Haußmann: 1. Vorsitzende des Neuburger Volkstheaters e.V.

Geschichte: Am 5.6.1981 von einigen Mitgliedern der Theatergruppe der „Donautaler" gegründet, hat sich das „Neuburger Volkstheater e.V." in den vergangenen 27 Jahren einen guten Namen im Bereich der bayrischen Amateurtheater erworben. Insbesondere durch die alle zwei Jahre stattfindenden Freilichtaufführungen des „Bayrischen Jedermann" auf dem Karlsplatz vor der Neuburger Hofkirche wurde der Theaterverein über die Region hinaus bekannt. Heuer wird erstmals anstelle des „Jedermanns“ das Stück „Don Camillo und seine Herde“ gespielt.

Seit 1988 wurde im 2-Jahres-Rhythmus, also insgesamt zehn Mal, der bayerische „Jedermann“ vom Neuburger Volkstheater inszeniert. Wieso wurde mit dieser Tradition gebrochen?
Die Mehrheit unserer Vereinsmitglieder hatte den Wunsch, unsere Theater-Freilichtsaison mit anderen Stücken zu bereichern. Wir wollen den „Jedermann“ nicht in die Ecke stellen - im Gegenteil: Dies wird immer unser Vorzeigestück bleiben. Mit „Don Camillo“ wollten wir uns einfach neuen Herausforderungen stellen und damit frischen Wind in das Ensemble bringen. Wir gehen also nicht einen neuen Weg, sondern wir verbreitern und verändern den alten ein wenig. Und ich glaube, das tut dem Verein auch sehr gut.

Am 20. Juni ist die Premiere von „Don Camillo“. Klappt schon alles 100%ig?
Wir kommen jetzt in die heiße Phase, wo das ganze Stück komplett geprobt wird. Ende Mai werden wir an einem Wochenende sogar 3 Tage hintereinander durchproben. Es ist natürlich schon eine Herausforderung, denn bei „Don Camillo“ wirken wie bei „Jedermann“ sehr viele Leute mit und das muss man organisatorisch ja alles unter einen Hut kriegen. Es wird schon noch ein Stück Arbeit werden, aber wir sind auf einem sehr guten Weg. „Don Camillo“ wird sicherlich alle Zuschauer begeistern!

Spielen Sie auch mit?
Nein. Ich werde nur am Anfang die Begrüßung machen und ansonsten habe ich mich für dieses Stück zurück genommen, weil ich ja schon im Frühjahrsstück „Liebe – ois bloß Chemie“ eine Hauptrolle gespielt habe und als Vorsitzende auch die Gesamtleitung des Projekts habe.

Sie sind ja noch nicht allzu lange 1. Vorsitzende des Neuburger Volkstheaters. Wie sind Sie zu diesem Posten gekommen?
Keine zwei Jahre bekleide ich nun dieses Amt. Durch meinen Beruf lernte ich zuerst Herrn Oliver Vief kennen und durch ein Sponsering des Neuburger Volkstheaters dann die anderen. Da wir uns von Anfang an recht gut verstanden haben, bin ich dem Verein beigetreten, ursprünglich eigentlich nur, um im Backstage-Bereich ein wenig mit zu helfen. Irgendwann stand der Oliver dann vor meiner Haustür und fragte, ob ich die Buhlschaft im „Jedermann“ spielen möchte. Da war ich natürlich erst mal baff, weil ich das gar nicht erwartet hatte, fühlte mich aber zugleich geehrt, denn das Neuburger Volkstheater war für mich schon immer ein Neuburger Vorzeigeverein. Außerdem ist das eine superschöne Rolle, die ich 2004 mit Stolz übernahm. Ich war dann relativ aktiv im Verein und als Eberhard Spieß aus familiären Gründen als 2. Vorsitzender zurücktreten musste, hat man mich gefragt, ob ich das Amt des Vize übernehmen möchte. Nach einiger Bedenkzeit – ich musste ja erst mal die Leute richtig kennen lernen und wusste noch nichts vom Führen eines Vereins – sagte ich 2005 zu, zumal unser 1. Vorsitzende Sigi Habermeryer mich dabei unterstützen wollte. Ende 2006 meinte der Sigi, er könne nun beruhigt „in Rente gehen“ und bat mich, sein Amt zu übernehmen. Es war für mich eine große Ehre, dass er als Gründungsmitglied, langjähriger Spielleiter und 1. Vorsitzender mir „sein Erbe“ anvertrauen wollte und das ohne Bedenken...... Ja, und dann wurde ich gewählt.

Was haben Sie anfangs gedacht oder gefühlt, als sie in dieser Theatergruppe gelandet sind?
Es war schon immer mein geheimer Wunsch, mal Theaterluft zu schnuppern. Am Anfang war Vieles neu, aber ich bin mit so einer Herzlichkeit in diesem Verein aufgenommen worden, dass dies nie ein Problem war. Man hat auch sehr schnell unheimlich viel Vertrauen in mich gesetzt. Meine Vereinskollegen sind Menschen mit sehr viel Herz. Auch wenn es Hin und Wieder „menschelt“, es also - wie woanders auch - ein paar Reibereien gibt, macht es mir Spaß mit ihnen zu arbeiten und für sie da zu sein. Wir ziehen alle an einem Strang. Denn der 1. Vorsitzende kann nur so gut sein, wie die Leute, die hinter ihm stehen und mit ihm arbeiten.

Was machen Sie außer Ihrer Vereinstätigkeit?
Ich bin als selbständige Finanzberaterin gut beschäftigt, bin Hausfrau, habe zwei Kinder, dazu die Arbeit im Verein. Ich glaube, da weiß man, was man den ganzen Tag macht!

Dann ist Ihnen wohl nie langweilig?
Nein, bestimmt nicht. Es gibt manchmal Tage, da denke ich mir: Man könnte mich noch zweimal klonen und die hätten dann auch noch alle einen Fulltime-Job (lacht)!

Wie ist das Leben als Mutter?
Wunderbar! Ich hab zwei großartige Kinder, auf die ich furchtbar stolz bin. Beide sind auch im Verein tätig, mein Sohn (16) eher hinten in der Technik, meine Tochter (18) spielte in unserem Frühjahrs-Stück „Liebe – Ois bloß Chemie“ mit. Es war das erste Mal, dass wir gemeinsam auf der Bühne standen. Das war einfach toll!

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung in Ihrer begrenzten Freizeit?
Da muss ich überlegen...... vorrangig natürlich das Theater spielen. Das ist mein Hobby. Was ich auch sehr gerne mache: lesen und malen. Letzteres ist leider aus zeitlichen Gründen in den Hintergrund geraten. Ich bin ein geselliger Typ und gehe gerne aus, um Menschen zu treffen. Für mich ist jeder Fremde, den ich kennen lerne, sozusagen eine Neuentdeckung.

Treiben Sie Sport?
Ich habe lange Zeit Handball gespielt, was zeitlich aber nicht mehr möglich ist. Es kommen deshalb nur noch Sportarten in Frage, die man sporadisch ausüben kann, z.B. Squash, Badminton oder Rad fahren.

Bei welchem Lieblingsgericht können Sie nicht widerstehen?
Ich bin nicht heikel, mag eigentlich alles sehr gerne und mir schmeckt auch alles. Wo kann ich nicht widerstehen? Hm..... ein richtig gut gemachtes Steak mit Salat. Das hat schon was!

Welche Wünsche und Ziele haben Sie für die Zukunft?
Ich möchte in Ruhe und Zufriedenheit mein Familienleben weiterführen, wünsche mir, dass meine Familie gesund bleibt und wir weiterhin zusammenhalten. Beruflich soll es auch so weiter gehen wie es jetzt läuft.

Ihre Wünsche an unsere Leser?
Dass wir sie bei den Freilicht-Aufführungen des Don Camillo begrüßen dürfen und dass sie dort einen erlebnisreichen, schönen Abend verbringen werden.

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