28. Ehekirchener Hochzeitsfest
mit Brauchtumsumzug & Bauern- und Handwerkermarkt am Sonntag, 1. September 2002
In
Ehekirchen ist es DAS FEST DES JAHRES und für alle natürlich ein willkommener
Anlass, gemeinsam zu feiern, gemütlich in urig-bayerischer Atmosphäre eine kühle
Mass Bier und deftige Schmankerl zu genießen oder sich von den oft stressigen
Urlaubtagen zu erholen, wie es Bürgermeister Heinrich Schmalbach treffend formulierte.
Neu: Heimatverein managt komplettes Fest Zum ersten Mal übernimmt der Heimatverein
die komplette Abwicklung des 2-tägigen Festes. Neben der aufwändigen Planung
und Organisation des Hochzeitsfestumzuges, für die er bisher schon zuständig
war, übernimmt er heuer auch die komplette Gastronomie im Hochzeitsstadel. Über
ein “volles Haus” dürfen sich die Organisatoren, sowie Bürgermeister Heinrich
Schmalbach sicherlich wieder am “Gmoa-Tag” , auch “Tag der Betriebe und Vereine”(Samstag,
31.8., ab 19.30 Uhr) freuen, an dem die Bürger aller Ortsteile der Einheitsgemeinde
zum gemeinsamen Plausch zusammenkommen, um vor Ort Gemeinschaft und Gemeinsinn
zu demonstrieren, so Schmalbach. Dies sei auch der Sinn des “Gmoa-Tags”.
Zum ersten Mal übernimmt der Heimatverein die komplette Abwicklung des 2-tägigen
Festes. Neben der aufwändigen Planung und Organisation des Hochzeitsfestumzuges,
für die er bisher schon zuständig war, übernimmt er heuer auch die komplette
Gastronomie im Hochzeitsstadel. Über ein “volles Haus” dürfen sich die Organisatoren,
sowie Bürgermeister Heinrich Schmalbach sicherlich wieder am “Gmoa-Tag” , auch
“Tag der Betriebe und Vereine”(Samstag, 31.8., ab 19.30 Uhr) freuen, an dem
die Bürger aller Ortsteile der Einheitsgemeinde zum gemeinsamen Plausch zusammenkommen,
um vor Ort Gemeinschaft und Gemeinsinn zu demonstrieren, so Schmalbach. Dies
sei auch der Sinn des “Gmoa-Tags”. 
Ehekirchens Markt hat seine Fans
Das besondere Flair des Ehekirchener Bauern-/Handwerker- und Kleinkunstmarktes
(So 1.9., 10 - 19 Uhr) hat sich längst auch außerhalb der Region herumgesprochen.
Ausschließlich einheimische Beschicker und Selbstvermarkter bieten ihre Produkte
an: ein breit gefächertes Spektrum an schmackhaften und gesunden Nahrungsmitteln
aus der Landwirtschaft, sowie Spezialitäten wie Steckerlfisch, Geräuchertes,
Backwaren, Käse, Honig, Bowlen, Säfte usw. Im Bereich Kleinkunst sind Trockengestecke,
Häkelarbeiten, Heufiguren und -kränze, Auqarellmalereien usw. zu finden.
Höhepunkt: Brauchtumsumzug
Liebhaber solcher Umzüge reisen oft von weither. Besucher aus dem Allgäu, dem
fränkischem Raum, aus Baden-Württemberg oder der Rosenheimer Gegend waren schon
beim Ehekirchener Brauchtumsumzug anzutreffen. Der Großteil kommt jedoch aus
der Region, aus ND, SOB, Rain, Ingolstadt oder dem Donaumoos. Cirka 10.000 Zuschauer
konnte man beim letzten Umzug vor drei Jahren verzeichnen. “Der Besuch hängt
natürlich sehr stark vom Wetter ab, aber wir hatten an den 1. September-Wochenenden
bisher fast immer Glück”, so Bürgermeister Schmalbach, der sich zuversichtlich
gibt und heuer ähnlich viele Besucher in Ehekirchen erwartet, sofern Petrus
ein Einsehen hat.
Mit
viel Liebe.....
wird der Brauchtumsumzug vom Heimatverein Ehekirchen, unter Vorsitzendem Georg
Zett, vorbereitet. Besonders stolz ist man darauf, dass sich ausschließlich
die einheimische Bevölkerung daran beteiligen. Es gäbe eine ganze Reihe von
auswärtigen Gruppen, die gerne mitmachen wollten, so Schmalbach, “aber dann
hätten wir nicht mehr DEN “Ehekirchener Hochzeitsfestumzug”, sondern einen,
den man überall sehen könnte!”
Pure Nostalgie
Etwa 700 Mitwirkende aus den 15 Ortsteilen der Einheitsgemeinde, sowie über
20 Pferdegespanne und mehrere Blaskapellen werden sich in einem ca. 2 km langen
Zug am Sonntag, den 1.9. um 13.30 Uhr durch die Ortschaft bewegen und das frühere
Land-Leben darstellen. In verschiedenen Szenen wird das Handwerk auf dem Dorf
um die Jahrhundertwende nachgestellt, natürlich in zunftmäßiger Kleidung und
entsprechendem Handwerkszeug, sowie Feldbestellung mit den entsprechenden Geräten
und Maschinen in längst vergessener Form, z.B. Kartoffelanbau, Heuernte, Getreideernte,
Grünfuttereinholung, Schrannenwagen, Odel- und Mistausbringung uvm. Außerdem
wird das gesellschaftliche Umfeld von damals gezeigt: Hier gehört eine Gemeinderatssitzung
von Anno-Dazumal ebenso dazu, wie der Bauern-Stammtisch, die Feuerwehr in historischen
Uniformen, eine Schulklasse oder ein “Kirchenwächter”, der sogar bis Anfang
der 60er Jahre in Ehekirchen während des Gottesdienstes im Ort umherging und
die Häuser bewachte. Auch die Kindergartenkinder werden in neuen, damals auf
dem Land üblichen Schürzen-Outfit erscheinen, die von einigen Müttern selbst
genäht wurden.
“D’Ehekirchener Bierhochzeit”
Höhepunkt des Umzugs ist jedoch die sogenannte Bierhochzeit, die Vermählung
von Hopfen und Gerste. Die Gerstenbraut wird heuer von Anita Ketzler, der Hopfenbräutigam
von Markus Habermayr dargestellt. Unter der sorgfältig geflochtenen Getreide-
und Hopfenkrone werden sie mit ihren, in alter Tracht gekleideten Hochzeitsgästen
mitmarschieren, gefolgt von dem damals üblichen Kammerwagen, auf dem die Braut
ihre Aussteuer mitführte.
“Kronentanz” & Volkstanz im Freien
Im Anschluss an den Umzug wird um 15 Uhr der “Kronentanz” vorgeführt. Danach
darf sich jeder beim Volkstanz im Freien selbst betätigen. Das lauschige Ambiente
rund um den Hochzeitsstadel bietet sich dafür geradezu an. Zum Festausklang
am Sonntagabend ab 19 Uhr spielt die Stimmungskapelle “Mir san mir”. Die Blaskapelle
Ehekirchen wird am Samstag, sowie am Sonntag ab 10 Uhr zum Frühschoppen das
Hochzeitsfest musikalisch begleiten. Eine “Besonderheit” hat Bürgermeister Heinrich
Schmalbach eventuell noch in Planung. Was es genau ist, wollte er bei Redaktionsschluss
noch nicht verraten, denn über “ungelegte Eier” spricht man selbstverständlicherweise
nicht gern.......
Auf geht’s nach Ehekirchen
“Wir haben uns wieder sehr bemüht, ein sehr schönes Fest auf die Beine zu stellen”,
so Bürgermeister Schmalbach. “Vor allem der Umzug wird sehr traditionsbewusst
gehalten und bis ins letzte Detail sehr liebevoll von den beteiligten Gruppen,
Vereinen, Privat- und Geschäftsleuten mit viel Arbeits- und Zeitaufwand gestaltet.
Deshalb hoffen wir natürlich, dass der Bauernmarkt und vor allem der Hochzeitsfestumzug
wieder zahlreiche Besucher aus der ganzen Region anlocken wird!”