Frisuren im Wechsel der Zeit
Wie die Mode änderte sich auch die
Haartracht im Laufe der Jahrhunderte. In Ägypthen bevorzugte man um 3500 v.Chr.
einen schulterlangen Pagenschnitt. Um 800 v. Chr. kringelte sich in Assyrien
der Bart der Männer in Stopsellocken.
Die Römer trugen um Christi Geburt einen flotten Kurzhaarschnitt,
die Germanen hingegen wilde, schulterlange Locken. Die männliche Haartracht
um 1500 sah aus als hätte der Figaro den Leuten vorm Schneiden einen Suppentopf
aufgesetzt und nach dessen Umriss geschnitten. Die Frauen trugen um 1550 eine
Haarkrone, 100 Jahre später einen richtigen Turmaufbau. Eine Allongeperücke
war um 1750 ganz praktisch, denn damit war man/Mann immer perfekt frisiert.
Auffallend an der Männer-Haartracht um 1850 waren die langen Kotteletten, die
fast bis zum Kinn reichten. In der Biedermeierzeit trugen die Frauen ihre Haare
hochgesteckt zum Schopf. An die typische Gretchenfrisur der deutschen Frauen
mit aufgerollten Zöpfen an den Ohren (um 1930) wird sich die ältere Generation
noch gut erinnern können, genauso an den damals ebenso aktuellen Bubikopf. Sehr
auffallend war auch der Afro-Look um 1970, der sämtliche Haare in Kräusellocken
zu Berge stehen ließ. Seither hat sich die Haaremode noch ziemlich oft verändert.
Was derzeit aktuell ist, zaubern Ihnen die Friseur-Fachgeschäfte auf diesen
Seiten gerne auf Ihren Kopf, selbstverständlich Ihrem individuellem Typ entsprechend.
Öfter mal was Neues
Die meisten Frauen ändern ihre Frisur nur etwa dreimal im Leben.
Dabei kann man mit dem entsprechenden Haarschnitt wesentlich jünger aussehen.
Ein rund geschnittener Bob im Schüttellook z.B. steht Frauen jeden Alters, ein
Kurzhaarschnit mit langem Deckhaar ist eine super Lösung für feines Haar und
wirkt in rot poppig und frech. Kürzere Haare wirken oft wie eine Verjüngungskur.
Was sie noch alles tun können:
- Die Haarfarbe ist zu langweilig: Tönen ist heute kein Problem mehr. Vorausgesetzt
Sie bleiben in Ihrer Helligkeitsskala. Lassen Sie sich von den Friseur-Fachgeschäften
auf dieser Seite beraten!
- Für das ovale Gesicht: Weniger Volumen am Oberkopf, mehr Fülle an der Seite.
Ideal: ein Bob.
- Für das quadratische Gesicht: Stufenschnitte und Fransenpony machen des
Gesicht schmaler. Was nocht streckt: Langes, offenes Haar oder Hochsteckfrisuren.
- Für das rechteckige Gesicht: Die Seiten brauchen Fülle. Bei hoher Stirn
einen Pony wählen. Klasse: Stufen oder Wellen in Wangenhöhe.
- So geht man cool ins Wasser: Einen Mittelscheitel ziehen, zwei höhe Zöpfe
binden und mit einem Stoffgummi fixieren. Den Zopf jeweils zum Knoten wickeln
und mit Haarnadeln feststecken.
- Power-Mix für neuen Schwung: Auch selbstgemachte Kuren aus der Natur verbessern
die Haarstruktur. Z.B.: 1/4 l Bier, 1 Eigelb, 1 El Rum verquirlen, ins Haar
massieren, 10 min. wirken lassen und gut ausspülen.