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Festspiel: Ottheinrich Pfalzgraf zu Neuburg
Neuburg, 26.02.2020 - 19:48 Uhr
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Festspiel: Ottheinrich Pfalzgraf zu Neuburg

In den „Großen Ferien„ ist jeden Mittwoch Familientag in den Museen in Neuburg an der Donau

Neuburgs erster Pfalzgraf Ottheinrich prägte nicht nur seine Zeit mit seiner visionären Schaffenskraft, seinem selbstbewussten Auftreten und seinem Sinn für alle schönen Dinge des Lebens.Auch Jahrhunderte, nachdem die Residenzstadt Neuburg europäische Geschichte schrieb, ist die Erinnerung an ihn nach wie vor lebendig.

Das Skript für das Ottheinrich-Festspiel stammt vom Dramaturgen am Stadttheater Ingolstadt. Thomas Schwarzer hält sich ziemlich genau an die historischen Vorgaben und nicht zuletzt deswegen verfügt das Stück über die nötige Spannung und Ausdruckskraft, die für ein Freilichtspiel notwendig sind. Der Inhalt befasst sich hauptsächlich mit den Jahren 1540 bis 45/46 und stellt die interessante Persönlichkeit des innerlich zerrissenen Renaissancefürsten Ottheinrich genau heraus.

Im Mittelpunkt: Ein Leben, das bewegt

Denn Ottheinrich erscheint einerseits als der Pracht liebende und verschwenderische Fürst, der auf seine hohe Abstammung stolz ist und gerne rauschende Feste feiert, auf der anderen Seite als der Geistesmensch, der sich ernsthaft mit dem Glauben auseinandersetzt und sich durch Reisen weiterbildet und zudem
äußerst belesen ist.

Wesentliche Schicksalsmomente verdeutlichen das bewegte Leben eines besonderen Mannes: der frühe Tod seiner Ehefrau Susanna, die kinderlos blieb, der Übertritt zum evangelischen Glauben, der Gang ins erzwungene Heidelberger Exil 1544 und sein Mitgefühl mit seinem Bruder Philipp, der an seinem Leben scheiterte.

Bis zu 150 Mitwirkende in prächtigen Gewändern
Das Ottheinrich-Festspiel überzeugt durch seine vielfältige und abwechslungsreiche Gestaltung. Zwischen 100 und 150 Mitwirkende - Trommler und Fanfarenzug, Fahnenschwinger, Reiter, Stadtwachen und „allerley Volk" - füllen das Schauspiel;

Tanzgruppen und Hofkapelle umrahmen ein Festgelage im Stück, der evangelische Theologe Andreas Osiander verkündet das neue Religionsmandat, der Hofastrologe Leovitius deutet Ottheinrich die Zukunft.

Das Stück wurde bereits 2005 mit großem Erfolg in sechs ausverkauften Vorstellungen vor rund 4.000 Zuschauern aufgeführt. Wie 2005 führt auch dieses Jahr Kulturpreisträger Gundolf Hunner die Regie in dem durch seine vielfältige und abwechslungsreiche Gestaltung überzeugenden Bühnenwerk.

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