Die Steinheilkunde: "Charoit"
Er
trägt seinen Namen nach seiner derzeit einzigen Fundstelle am ostsibirischen
Fluss Chara. Er ist vor allem in Osteuropa schon lange im Handel, wurde jedoch
erst 1978 als eigenes Mineral identifiziert und Charoit genannt. Zuvor war er
als rosa-violetter Cummingtonit-Schiefer oder als violetter Canasit betrachtet.
Er bildet sich aus teils vom
Magma stammenden, teils aus dem Gestein gelösten Mineralstoffen. Charoit wird
in Russland kunsthandwerklich verarbeitet. Als Schmuck- und Heilstein erlangte
er in den letzten Jahren große Beliebtheit. Allein daraus resultiert sein relativ
hoher Preis, nicht aus einer vermeintlichen Seltenheit. Es gibt ihn zwar nur
in Sibieren, dafür findet ihn man jedoch in der Größe ganzer Felsen.
Heilwirkung:
Für Charoit gibt es zwei bevorzugte Einsatzbereiche: Zum einen in Zeiten, in
denen im Leben alles “drunter und drüber” geht, wenn es kaum noch sichere Standpunkte
gibt. Dann hilft er, ruhig und sicher eine Angelegenheit nach der anderen zu
regeln. Zum anderen ist er hilfreich, wenn ein riesiger Berg unerledigter Dinge
mit Entschlossenheit und Tatkraft abzuarbeiten sind. Charoit macht unangreifbar
für Stress und Sorgen und schenkt ruhigen, erholsamen Schlaf mit kreativen Träumen.
Körperlich fördert Charoit einen basischen Stoffwechsel, beruhigt die Nerven,
hilft bei vegetativen Störungen und löst Krämpfe und Schmerzen auf. Die geistigen
Wirkungen des Charoits werden durch den Aufenthalt in einem Charoit-Steinkreis
(vier bis sechs Steine genügen) besonders gefördert. Körperlich wirkt er am
besten durch direkten Hautkontakt.