Hallo Ihr Jugendlichen!
Ja - Genau - Ihr; Ihr SängerInnen und
TänzerInnen...
Es ist Zeit, einmal etwas in die Aufklärung zu bringen. Nachdem
unser ganzes Land mit zigtausenden von SängerInnen, TänzerInnen und SchauspielerInnen
zugepflastert ist, könnte es einem bange werden, wenn man an all’ die anderen
Branchen denkt, die unbedingt Lehr- und Arbeitskräfte benötigen. Es ist nämlich
mittlerweile so, dass die Mediensuggestion es geschafft hat, dem ‘gesamten’
deutschen Nachwuchs eine Karriere im Fernsehen zu offerieren. Das ist naturgemäß
ein optimaler Nährboden für sog. schwarze Schafe - und unsere Jugendlichen fallen
reihenweise darauf rein. Hauptsache es wird wieder so richtig schön gesungen,
getanzt und geschauspielert. Ob es da im Bäcker-, Kfz- oder Schreinerhandwerk
genügend Lehrlinge gibt, kümmert doch nicht unsere Medien. Die haben nämlich
nur eins im Kopf - Einschaltquoten und ein breites Feld an Nachwuchs, den man
kontinuierlich ausbeuten kann. Was kann es wohl besseres geben, als mit den
Gefühlen und der Not junger Menschen zu spielen...
..und die Hosen - mensch die Hosen...??
Bei den Jungs hat man oft den Eindruck, dass sie beim großen Toilettenbesuch
die Hose gar nicht runterlassen müssen, da die Rosette eh’ schon frei liegt...!!
Angesichts der bauchfreien Mädchen-Hosen-Zone muss man sich nicht über die Geburtenschwäche
bei den Deutschen (1,3 Kinder pro Familie) wundern, da die Nierenfreiheit eine
100%ige Blasen- und Gebärmutterunterkühlung gewährleistet, was wiederum etliche
Schwangerschaftsabgänge zur Folge hat. “Aber mein Bauch muss frei sein, damit
alle mein geiles Piercing im Nabel oder sonstwo sehen.”
Die Geschichte vom SMS’n:
- “Hallo Gerda - hallo Gerda - ich bin gerade bei Mc Donalds.”
- “Drinnen oder Draussen? Ich bin auch im Südpark - hinten auf dem Parkplatz.”
- “Cool!”
- “Ich parke jetzt gerade den neuen Golf, den ich zum Namenstag von meinen
bescheuerten Eltern gekriegt habe.”
- “Der schwarze tiefgelegte, oder?”
- “Ja, genau. Meine Eltern sind Arschlöcher, weil ich keine Subs drin hab!”
- “Keine Subs - Scheisse!”
- “Ja - voll Scheisse!”
- “Ich verstehe dich - aah, gerade seh’ ich dich. Schau mal, wie ich winke...”
- “Ja, ich sehe dich auch.”
- “Wie wär’s denn, wenn wir uns phonen?”
- “Ja, tolle Idee. Dann könnten wir uns auch hören...:-)
Dieses SMS-”Gespräch” kostet 29 Cent pro SMS (hier waren es genau 12 SMS) -
kostet also für die zwei Mädchen 3,48 Euro! Für 3,48 Euro bekommt man schon
beinahe zwei alkoholische Mixgetränke...???????????
Nächstes Beispiel für durchdachtes Verhalten! Okay, wir haben verstanden. Früher
mussten sich die geliebten Sprösslinge ihren Führerschein selbst zusammensparen
und dann den Einstieg ins Autofahren über eine alte Rostlaube finden, die sie
zum Teil selber finanzierten. Heute bekommen viele Kinder mit 18 ein nagelneues
Auto geschenkt... - ‘armes Deutschland’ - es geht uns schon besonders schlecht!
Soo schlecht, dass findige Firmen auf die Idee gekommen sind Schnaps mit Limo
zu vermischen und somit ein 3-faches von dem normal üblichen Handelspreis für
ihre Pulle zu erhalten - und das alles ohne warnende Altersangabe...!! Konkret:
Man nehme 40%igen Schnaps und verteilt diese 0,7 Liter auf 14 Limoflaschen und
verlangt dafür 1,79 Euro pro Flasche - das ist eine prima Idee!! Dem Unternehmen
bringts 14 x 1,79 Euro = 25,06 Euro Der normale Umsatz für eine Flasche Schnaps
wäre nur knapp 8 Euro. Also bekommt der Alkoholproduzent ca. 17,06 Euro für
die Limo...!!
Als nächstes plant die Firma “G’schmaggi” eine neue Jugend-Produkt-Offensive.
Sie haben nämlich das Produkt “Brot & Wurst” aus der Tiefkühle erfunden. Und
das geht ganz einfach: Nicht mehr Brot aufschneiden, Wurst beim Metzger holen
und Butter im Naturladen - Nein! Jetzt gibt es “Brot & Wurst” in Einem! Kein
Schmieren, kein Belegen, kein Ärger - sondern “Brot & Wurst”! Und ab nächsten
Monat NEU: “Brot & Käse” sowie “Brot & Marmelade” - das sind alles Ideen, die
die Welt verändern! - ..und vor allem die Kassen der Konzerne mit der Dummheit
der Konsumenten füllen!!!!
Liebe Jugendliche, ich glaube, da verarscht Euch jemand, oder?