Spanien läßt grüßen! Tapas, Bocadillos und Vorspeisen
Eine spanische Bar ist weit mehr als ein Lokal, in dem Getränke bestellt werden. Die Männer treffen sich dort, um miteinander zu reden, zu handeln und Domino oder Karten zu spielen. Und weil kühles Bier, oder roter Landwein besser bekommen, wenn man etwas dazu isst, hält jeder Wirt eine Reihe pikanter Tapas bereit.
Luftgetrocknete Schinken aus Asturien, pralle Würste, mit Paprika und
Knoblauch gewürzt aus Madrid, ein großes Sortiment grüner
und schwarzer gefüllter und ungefüllter Oliven , eingelegte Paprikaschoten
und würzige Zwiebeln in Rote-Bete-Saft, sowie Schaf- und Ziegenkäse
bilden neben Erdnüssen, gerösteten Salzmandeln und Kartoffelchips
das Grundsortiment.
Im Vergleich zu diesen Tapas ist ein Bocadillo dagegen
eine handfestere Sache. Dafür wird ein Stangenweißbrot in etwa
20 cm lange Stücke geschnitten und der Länge nach geteilt. Nun
etwas Öl darüber träufeln, dann wird das Brot geröstet
und mit Tomatenmus eingerieben. Dazu packt der Wirt oder die Hausfrau meistens
ein Omlett oder gebratene Fische oder ein gegrilltes Stück Fleisch zusätzlich
in das Brot und ergänzt das Ganze durch Tomaten- oder Paprikascheiben.
Die erfrischende “Sangria”, die eisgekühlten “Sorbets”-
Fruchtgetränke mit und ohne Alkohol - verdanken wir der 700jährigen
maurischen Herrschaft, wie auch das köstliche Honig-Mandel-Konfekt “Turron”.
Na , ob das keine gute Idee für eine Spätsommerparty ist ?