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Christian Krömer - 1. Vorsitzender Werbegemeinschaft SOB e.V.
Neuburg, 13.12.2018 - 11:43 Uhr
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Christian Krömer - 1. Vorsitzender Werbegemeinschaft SOB e.V.

Vita: geboren am 1.1.1983 in Schrobenhausen, dort aufgewachsen, nach der Schule Ausbildung zum Informatikkaufmann, anschließend Anwendungsberater SAP und Dokumentenmanagement bei der Firma Serco in SOB, seit 2004 geschäftsführender Gesellschafter der Krömer GbR (Handel mit Spielwaren und Geschenkartikel mit 9 Filialen, z.B. „Kinderparadies Krömer“ und Geschenkeladen „Ambiente“ in SOB), wohnt mit Lebensgefährtin Petra und Sohn David in Schrobenhausen. Interessen: Familie, Fußball, Squash Wii, Cabrio fahren, Urlaub, Technik.

Seit wann sind Sie 1. Vorsitzender der Werbegemeinschaft SOB und wie sind Sie in diese Position gekommen?
Das war mehr oder weniger Zufall. Unser Spielwarenhandel, den es ja schon seit über 25 Jahren gibt, war nicht mehr Mitglied in der Werbegemeinschaft, weil es in dieser Art und Weise nicht viel gebracht hat. „Wenn wir dazu gehen, möchten wir auch Verantwortung übernehmen“, haben wir immer gesagt. Als dann im Jahr 2008 die komplette Vorstandschaft zurück trat, hat man mich beim Wort genommen. Es hat sich dann so ergeben, dass ich als 1. Vorsitzender gewählt wurde.

Wie viele Mitglieder haben Sie?
Momentan 75 Mitglieder. Bei der Übernahme durch die neue Vorstandschaft waren es 53. Unser Ziel war, die 75 voll zu machen. Das haben wir relativ schnell erreicht. Sie wissen schon: neues Team, neuer Schwung, neue Aktionen und auch ein bisschen Antrieb von außen – da ist die Mitgliederzahl schnell angewachsen.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
In dieser Amtszeit ist es wichtig, dass wir das Stadtmarketing gründen, um damit die Kräfte zu bündeln. Es soll nicht mehr wichtig sein, von wem die Aktionen kommen, sondern dass es überhaupt Aktionen in SOB gibt! Zusammen mit der Stadt Schrobenhausen wollen wir dadurch mehr Leute und Konsumenten in die Stadt bringen. Wir in der Werbegemeinschaft haben das bisher neben unserem normalen Tagesgeschäft ehrenamtlich nach der Arbeit oder mittags gemacht. Da stellt man natürlich nicht so viel auf die Beine, als wenn das jemand hauptberuflich macht. Vor zwei Jahren hat die Stadt den Citymanager André Köhn eingestellt, mit dem klaren Ziel: Nach zwei Jahren muss das Stadtmarketing-Konzept stehen. In den nächsten zwei Wochen soll nun die Gründung vonstatten gehen, sodass wir dann mit einem professionellen Stadtmarketing wirklich loslegen können!

Wer wird eigentlich das Ganze bezahlen?
Da ist ein Konzept ausgearbeitet worden. Es wird natürlich vom Handel getragen, aber auch von Industrieunternehmen wie EADS, Bauer oder Leinfelder. EADS will seinen neuen Mitarbeitern aus Unterschleißheim natürlich auch ein attraktives Schrobenhausen bieten, damit sie hierher ziehen. Auch die Stadt selbst wird einen guten Beitrag dazu leisten, wie sie es schon in der Vergangenheit getan hat. Dann haben wir noch kleinere Gewerbe- und Handwerksbetriebe, die alle auch ein Interesse daran haben müssen, dass ihr Logo mit dabei ist, wenn sich die Stadt Schrobenhausen präsentiert.

Welche Aktionen wird es im Herbst und Winter geben?
Es wird verschiedene geben. Wir hatten heuer zum ersten Mal einen Kindertag in Schrobenhausen, der sehr erfolgreich angelaufen ist. Herr Köhn hat da sehr viel Arbeit hineingesteckt und natürlich auch die ganzen Organisationen, die dabei waren. Es wird heuer auch wieder einen Christkindlmarkt geben. Oberste Priorität in der zweiten Jahreshälfte hat jedoch das Thema „Stadtmarketing“, das vorangetrieben werden muss und auch viel Arbeit mit sich bringt.

Wird das Stadtmarketing bis Mitte Herbst auf eigenen Füßen stehen?
Es muss!! Der Citymanager, Herr Köhn, ist bei der Stadt Schrobenhausen bis Ende September angestellt. Dann läuft sein Vertrag aus. Sollten wir das jetzt nicht hinbekommen, haben wir in Zukunft keinen Citymanager mehr und auch kein funktionierendes Stadtmarketing. Wir brauchen aber jemand, der das Ganze richtig leitet. Wir führen derzeit noch Gespräche und Anfang September soll eigentlich die Gründung stattfinden. Für das operative Geschäft ist auch schon Geld da und dann sollte auch heuer noch etwas passieren.

In vielen Innenstädten findet man so genannte „Filialisten“. Wie ist die Zusammenarbeit mit ihnen? Meistens wollen sie sich ja nicht an solchen Aktionen beteiligen, profitieren aber davon!
Das ist in Schrobenhausen nicht so. Die klassischen Filialisten, also Niederlassungen großer Handelsketten wie es sie in den Fußgängerzonen gibt, haben wir nicht. Eher die kleineren, die auch noch zum Mittelstand gehören, und die haben wir alle als Mitglied und sie sind bei allen Aktionen immer mit dabei.

Mitten in der Stadt steht ein riesiges Gebäude seit Jahren leer. Wieso wird da nichts gemacht?
Da wird sich so schnell auch nichts daran ändern, weil die Besitzer, ein 85-jähriges Ehepaar, das meines Wissens in München wohnt, kein Interesse an einer Vermietung zeigt. Die Stadt bemüht sich schon seit Jahren darum, hat aber keine Chance, weil es die Besitzer schlichtweg nicht interessiert. Ich persönlich habe vor 1,5 Jahren über die Stadt versucht, Kontakt aufzunehmen, weil wir uns vergrößern wollen und diese Lage interessant war, aber wir waren chancenlos. Man muss halt abwarten, bis das Gebäude einmal vererbt wird. Vorher wird sich da nichts tun. Die anderen Leerstände finde ich gar nicht schlimm, denn es sind eher kleine 40-50 qm große Läden. Damit hat jede Stadt ihre Probleme, denn Boutiquen rechnen sich wegen des Personalkosten-/Umsatzverhältnisses nur, wenn sie vom Inhaber selbst geführt werden.

Wie ist die momentane Konjunkturlage in Schrobenhausen?
Die ist bei uns nicht anders, als wie bei den andern auch! Ich selbst kann natürlich nicht für alle Händler sprechen, da ich nicht deren Zahlen kenne. In Schrobenhausen haben wir aber ein Problem: Das sind die Gewerbegebiete und die Supermärkte! Wenn die Städte einen Supermarkt nach dem anderen genehmigen, leiden die Innenstädte darunter, weil die Leute für die täglichen Bedarfsartikel nicht mehr in die Stadt rein fahren müssen. Was uns von Seiten der Werbegemeinschaft sehr geärgert hat, ist die Tatsache, dass Aldi wieder eine Erweiterung um 300 qm genehmigt bekommen hat, obwohl immer bekräftigt wird: Wir wollen die Innenstadt stärken! Das tut natürlich der Innenstadt und der ganzen Konjunktur hier weh!

Dieses Problem haben ja viele Städte und versuchen deshalb mit anderen Konzepten und anderen Attraktionen zu punkten.
Unser Stadtrat Prof. Dr. Englert hat auch ein Konzept erarbeitet, wie man die Innenstadt attraktiver und schöner machen könnte, mit mehr Grün, mehr Ruhezonen, mehr Kunst usw. Auf der nächsten Stadtratssitzung im September wird der Entwurf vorgestellt. Wir hoffen, dass sich in nächster Zeit einiges in Schrobenhausen tut. Um das umzusetzen, brauchen wir ein Stadtmarketing, denn wir Ehrenamtlichen schaffen das zeitlich nicht.

Welche Träume und Wünsche haben Sie für die Zukunft?
Dass wir in der Innenstadt bald wieder einen Nahversorger bekommen, wo die Leute wieder Artikel des täglichen Bedarfs kaufen können. Dass man beim Thema Stadtmarketing an einem Strang zieht und wir dies in eine geordnete Bahn bekommen. Dass von allen Seiten Engagement gezeigt wird, dies voranzutreiben und auch notwendige Kompromisse eingegangen werden.

Was m öchten Sie Ihren Partnern und unseren Leser mitteilen?
Ich möchte mich für die Unterstützung bedanken bei allem, war wir in den letzten zwei Jahren auf die Füße gestellt haben. Ich kann nur hoffen, dass die Zusammenarbeit in der nächsten Zeit so gut fortgeführt wird und das Stadtmarketing ausgebaut wird. Ansonsten bin ich ein sehr zufriedener Mensch.

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