Aktuell wie eh und je: Der Traum vom eigenen Haus
Der
Traum vom eigenen Haus, das sich mit den Jahren beliebig gestalten und verändern
lässt, wird dabei immer wahrscheinlicher. Die Zinsen sind noch günstig, die
Bausparverträge vielleicht schon reif und die Angebote an Häusern so groß wie
nie. Selbst Fertighäuser sind weit über den Charme eines Big-Brother-Containers
hinaus. Auch die neuen Trends zu Doppel- und Niedrigenergiehäusern sind der
Versuchsphase entwachsen und bereits am gelungenen Objekt zu betrachten.
Zu zweit im Doppelhaus - das senkt Kosten
Wer
sagt denn, dass den Architekten und Baufirmen heute nichts mehr einfällt? Im Gegenteil,
möchte man beim Blick auf deren Entwürfe und bereits fertig gestellten Objekten
sagen. Doppelhäuser, Niedrigenergiebauten und andere Formen helfen Geld sparen
und lassen neue Lebensqualität entstehen. Wer die Kosten senken möchte, ist gut
beraten, sich einen Baupartner zu suchen. Doppelhäuser von modernem Zuschnitt
teilen die Kosten und machen das Leben rentabel. Eine gemeinsame Baustelle senkt
die Kosten um etwa 5 Prozent. Ein Kanal nimmt das Wasser beider auf und spart
jedem Partner etwa 5.000 Euro. Wasser und Strom fließen aus einem Anschluss in
beide Häuser. Eine einzige Zufahrt reduziert die Kosten um weitere 3.000 Euro,
und wenn sich die Bauherren auf einen gemeinsamen Zwischenbau einigen können,
schaffen sie Verbindendes: Er kann als Gemeinschaftsraum, für Kinderspiele, Familienfeste
und gemeinsame Veranstaltungen dienen.
Sanierung notwendig?
Es
gibt etliche Gründe für die Sanierung eines Hauses. Ob ökologisch oder ökonomisch,
es kostet immer Geld. Eine Übersicht über die häufigsten Maßnahmen und ihre Kosten
soll dem Bauherrn seine Entscheidung erleichtern:
Fassade: Erste
Mängel treten nach etwa 20 Jahren auf. Einfaches Überarbeiten des Putzes kostet
rund 25 Euro je Quadratmeter. Bei zusätzlicher Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems
kostet ein Quadratmeter insgesamt rund 60 Euro.
Feuchte Keller: Bei
einer Außensanierung muss man mit rund 100 Euro pro laufendem Meter kalkulieren.
Zusätzliche Grabarbeiten und Abdichtung ca. 30-35 Euro/qm. Innensanierung (Bohrlochverfahren)
ca. 75 Euro/qm, zusätzlicher Sanierputz ca. 50 Euro/qm.
Dach: Auch
hier treten erste Mängel nach etwa 20 Jahren auf. Die Neueindeckung mit Betondachsteinen
kostet ca. 25 Euro je Quadratmeter, mit Ziegeln rund 45 Euro oder mehr pro/qm
einschließlich Abdecken des alten Materials.
Fenster: Ein Austausch
wird empfohlen, wenn die alten Fenster schadhaft oder undicht sind (k-Wert größer
als 2W/m2K). Kosten für Standardfenster mit Wärmeschutzverglasung rund 400 Euro
pro Stück.
Heizung: Muss der Kessel oder Brenner ausgetauscht werden,
so darf man mit mind. 2500 Euro rechnen. Die Umrüstung auf Niedertemperaturheizung
geht ganz schön ins Geld: ca. 15.000 Euro (falls die Heizkörper neu dimensioniert
werden müssen).
Bad und WC: Mit 7.500 Euro sind sie bei einer Sanierung
dabei. Wollen Sie zusätzlich ein neues Bad installieren lassen, müssen Sie mit
etwa 10.000 Euro (normale Ausstattung) rechnen. Kompletter
Dachausbau:
Rund 1.000 Euro pro Quadratmeter
Parkett-Fußboden: Für eine
Sanierung mit Fertigparkett Schiffsboden je nach Holzart und Qualität sollte man
zwischen 35 und 70 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren. Natürlich sind das nur
grobe Schätzungen, um Ihnen einen Überblick zu geben. Wird die Sanierung aktuell,
ist es bei den meisten Gewerken am sinnvollsten, wenn Sie sich einem Fachmann
anvertrauen. Er wird die Bausubstanz vor Ort genau prüfen und Ihnen dann sagen,
welche Sanierungsmöglichkeiten er für richtig hält und Ihnen dann auf Wunsch ein
entsprechendes Angebot unterbreiten.