Nicht nur für Alkoholiker: Trinken bevor der Durst kommt
Kopfschmerzen,
Erschöpfung, Müdigkeit - so mancher, der diese Beschwerden bei sich feststellt,
fürchtet eine Krankheit. Doch oft gibt es dafür eine einfache Ursache: “Wenn dem
Körper Flüssigkeit fehlt, schaltet der Körper einen Gang zurück”.
Der Flüssigkeitstransport im Körper geht schleppender,
die Nieren scheiden Schadstoffe langsamer aus, und die Leistungfähigkeit des Körpers
sinkt. Ratsam ist zu Trinken, bevor der Durst kommt - ein bis zwei Liter Flüssigkeit
sollten es pro Tag schon sein. Erstaunlicherweise sind Frauen häufiger von Flüssigkeitsmangel
betroffen als Männer, denn obwohl Frauen in der Regel stärker auf ihren Körper
achten, bleibt bei ihnen die getrunkene Flüssigkeitsmenge oft unter einem Liter
täglich.
Was viele dabei nicht wissen: Gerade Kaffee und schwarzer Tee
führen dem Körper keine Flüssigkeit zu, sondern bewirken genau das Gegenteil.
Faustregel gegen diesen Flüssigkeitsraub: pro getrunkener Tasse Kaffee oder Tee
mindestens ein großes Glas Wasser trinken!
Männer brauchen wegen ihres
meist größeren Körpervolumens auch mehr Flüssigkeit. Sie trinken meistens genug,
aber das Falsche: zuckerhaltige Limonaden, Cola, Bier und Wein enthalten außer
der wichtigen Flüssigkeit auch viel Energie. Die unerwünschte Folge: Überschüssige
Kalorien speichert der Körper als Fett auf den Hüften und am Bauch.
Ernährungs-Experten
raten deshalb zu ungesüßten Tees, verdünnten Fruchtsäften und nicht zuletzt zu
Mineralwasser. Letzteres kann gekühlt oder mit Sprudel versehen auch aus der Leitung
getrunken werden, wenn das örtliche Wasserwerk dazu rät. Eineinhalb Liter Wasser
entsprechen rund sechs Gläsern, die über den Tag verteilt getrunken werden.
Bis
zu einem weiteren Liter Wasser nimmt der Körper über feste Lebensmittel auf: Gurken,
Tomaten und Melonen tragen als Zwischenmahlzeit dazu bei, den Körper über den
Tag mit ausreichend Wasser zu versorgen.