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Lachen ist die beste Medizin
Neuburg, 23.02.2020 - 03:14 Uhr
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Lachen ist die beste Medizin

Dies ist eine alte, seit Jahrhunderten bekannte Volksweisheit. Und sie trifft zu, wie die Wissenschaft inzwischen festgestellt hat: Bis zu 300 verschiedene Muskeln werden bei einem Lachvorgang aktiviert. Lachen ist wie innerliches Jogging des Organismus' und gleichzeitig Balsam für die Seele. Trotzdem hat sich die Wissenschaft erst seit 1953 mit den psychischen und physischen Wirkungen des Lachens auseinandergesetzt.

 

Die Ergebnisse der daraus entstandenen Analysen lieferten P. Watzlawick den Grundstein für seine Lebens- und Therapiekonzepte. Seine Bücher wurden Bestseller und machten die neuen Therapiearten, aber auch das neue "Lebensgefühl", den ehrlicheren Umgang mit den eigenen Gefühlen, Sehnsüchten und Ängsten, populär. Sein bekanntestes Buch ist "Die Anleitung zum Unglücklichsein", dessen Intention es ist, die Leser auf einen glücklichen Weg zu führen. Die Autobiografie "Der Arzt in uns selbst" des Wissenschaftsjournalisten Norman Cousins machte später die "Lach-Therapie " bekannt, mit deren Hilfe er sich selber heilte. Er litt an chronischen Schmerzen in der Wirbelsäule. In seinen Sitzungen schaute er sich witzige Filme an, oder ließ sich lustige Bücher vorlesen, wodurch sein Gesundheitszustand sich verbesserte. Seit zwei Jahrzehnten hat man also die wissenschaftliche Bestätigung:

Lachen….

  • ist ein angeborenes Instinktverhalten des Menschen
  • ist die allererste Kommunikationsform (Ein Kind beglückt seine Eltern um die 12. Lebenswoche mit einem ersten Lächeln).
  • reduziert die negativen Effekte wie z.B. Stress, die Ursache für viele Krankheiten in der heutigen Gesellschaft.
  • fördert die Heilungsprozesse bei Krankheiten
  • hilft die Muskeln zu entspannen (hauptsächlich die Gesichtsmuskeln)
  • stoppt die Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol
  • stärkt das Immunsystem
  • Schmerzen werden leichter ertragen oder können sogar ganz verschwinden
  • bewirkt unbewusstes richtiges tiefes Atmen
  • gibt dem Gehirn das Signal "schütte Glückshormone (Endorphine) aus"
  • aktiviert und stärkt das Herz-Kreislauf-System
  • befreit alle Atemwege
  • regt den Stoffwechsel an
  • regelt die Produktion von Cholesterin
  • "massiert" das Zwerchfell und dadurch werden alle umliegenden Organe massiert, wobei hauptsächlich der Darm profitiert
  • lässt die Zahl natürlicher Killerzellen im Körper ansteigen
  • aktiviert Botenstoffe, wie beispielsweise das Gamma-Interferon, das wiederum die Vermehrung von Tumorzellen hemmt
  • öffnet den Blick für kreative Betrachtungsweisen
  • entspannt die Gesichtsmuskulatur
  • führt zur Sauerstoffanreicherung im Blut

England macht's vor: Lachen auf Rezept! Aus diesen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen heraus wurden die ersten Lachclubs gegründet. Ein Zusammentreffen von Menschen, die Lachen nicht nur als Reaktion auf eine komische Situation oder Witze sahen, sondern auch als Mittel zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens. Lachen hat keine schädlichen Nebenwirkungen. In England gibt es sogar schon „Lachen auf Rezept". Speziell ausgebildete Lach-Therapeuten bringen ihren Patienten die Fröhlichkeit und die Gesundheit zurück.

Lach-Yoga ist eine ganzheitliche Methode, die mit einfachsten Mitteln natürliche Kräfte mobilisiert. Körperliche und seelische Gesundheit wird genau so gefördert wie mentale Energien. Durch das Lachen finden wir leichter Zugang zu Kreativität, Intuition und unbewussten Potentialen. Humor, Kontaktfreude und gegenseitige Akzeptanz werden entwickelt und verstärkt. Indem die Gefühlsebene aktiviert wird, entsteht ein liebevollerer Umgang mit unseren Mitmenschen und auch mit sich selbst. Gleichzeitig werden die Abwehrkräfte des Körpers gestärkt und die Lebensfreude wird erhöht. Jeder kann die einfachen Übungen erlernen.

Die 10 besten Lach-Yoga-Übungen:

Eine viertel Stunde tägliches Lach-Training reicht aus, um unserem Körper und Geist all die positiven Vorzüge des Lachens zu geben. Das bedeutet, wir machen rund zehn verschiedene Übungen des Lach-Yogas, die alle von Hoho-hahaha-Klatschübungen getrennt werden.

Das grüßende Lachen: Gehen Sie mit ausgestreckter Hand auf jemanden zu, als ob Sie ihn begrüßen möchten. Und stellen sie sich dabei die Freude des Wiedersehens vor. Lachen Sie gedämpft: Hahaha, Hahaha...
Das Löwenlachen: Das ist der Klassiker schlechthin. Er ist von der Yoga-Übung Simha Mudra abgeleitet. Sie spreizen die Finger beider Hände, die Sie links und rechts mit den Handflächen nach vorne wie die Pranken eines Löwen neben ihr Gesicht halten. Dabei reißen Sie die Augen und den Mund so weit als möglich auf und strecken die Zunge ebenfalls möglichst weit heraus. Dabei lachen Sie so richtig dreckig: Hähähähähä...
Das Nikolaus-Lachen: Wir verschränken beide Hände unterhalb des Nabels vor unserem Bauch, den wir mit einem Hohlkreuz weit herausstrecken. Es muss aussehen, als ob wir ziemlich dick wären. Wir beginnen den Bauch rhythmisch von unten her mit unseren Händen zu schütteln und lachen dabei mit einem tiefen ho ho ho.
Das summende Lachen: Halten Sie die Hände mit gespreizten Fingern vor ihre Brust, schließen Sie die Lippen und lachen Sie gepresst, wobei Sie durch die Nase ausatmen: Hm, hm, hm, hm, hm.
Das „Höre-auf-dein-Lachen“-Lachen: Sie halten den Mund fest geschlossen und stecken Ihre beiden Zeigefinger in die Ohren, lachen dabei gepresst und fast geräuschlos: Hmi, hmi, hmi, hmi...
Das anschwellende Lachen: Sie beginnen mit einem leisen Gekichere, das immer lauter wird, in Lachen übergeht, bis Sie schließlich schallend laut und herzlich lachen. Halten Sie sich dabei den Bauch und tun Sie so, als ob sie vor Lachen nicht mehr könnten.
Das Über-sich-selbst-Lachen: Wir strecken die Hand samt Zeigefinger aus, als würden wir auf ein fernes Ziel hindeuten. Dabei atmen wir tief ein. Dann biegen wir den Zeigefinger nach innen, so dass er auf uns selbst deutet. Jetzt beginnen wir, die Luft langsam mit einem ha ha ha ha ha ha ha auszustoßen, während wir langsam den Zeigefinger auf uns selbst zurückführen, bis er unsere Brust berührt.
Das Schaukel-Lachen: Wir sitzen im Schneider- oder im Lotussitz und halten die Arme hinter unserem Kopf verschränkt. Mit dem Oberkörper beginnen wir jetzt, langsam wie ein Pendel von links nach rechts hin- und herzuwiegen. Am Ende jeder Pendelbewegung stoßen wir ein kräftiges Ha aus. Dann steigern wir langsam unsere Pendelfrequenz und kommen so in ein allmählich anrollendes Ha..ha...ha...ha...ha...
Das "Lachen-weiterreichen"-Lachen: Aus unseren Händen formen wir eine kleine Schüssel, als ob wir darin etwas Wasser auffangen wollten. Wir kichern und lachen in diese Schale hinein, dann kippen wir den "Inhalt" mit einem hellen Hi-hi-hi-hi in die Handschale unseres Nachbarn.
Das Slogan-Lachen: Sagen sie ganz laut: "Ich bin der glücklichste Mensch der Welt" und schreien Sie hinterher: Ja, ja, jahahaha. Jahahaha. Jahahaha... Das wiederholen sie vier- oder fünfmal.

„Fake it until you make it“: Sie können Ihr Gehirn tatsächlich täuschen. Es kann nicht unterscheiden, ob Sie wirklich lachen oder nur so tun. Nach ca. 10 Minuten reagiert Ihr Körper auf die Signale genauso, als würden Sie wirklich lachen. Spätestens nach 10 Minuten lachen Sie normal und natürlich. Humortherapeuten in Japan verschreiben ihren Patienten, täglich für 10 Minuten ein Essstäbchen (kann auch ein Kugelschreiber sein) quer mit den Lippen zu halten. Automatisch entspannt sich die Gesichtmuskulatur und das Gehirn bekommt den Impuls "der Mensch ist fröhlich, schütte Glückshormone aus". So haben Sie sich selbst überlistet und können lächeln, obwohl Ihnen vorher gar nicht danach zu mute ist. Und wo ein Lächeln ist, ist auch das Lachen nicht weit.

„Schnupper-Lachen“ am 12.9.: Zu einem Schnupperlachen lädt der Verband deutscher Lach-Yoga-Therapeuten e.V. am 12.9.2003 von 17-20 Uhr in die Mohr-Villa, in München-Freimann, Situlistr. 75 ein. Neben etwas Theorie gibt es viel Praxis zum Mitlachen. Eintritt: 10 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Seminare: „Lach dich glücklich“ am 13./14.9. jeweils 10-18 Uhr. Hier ist eine Anmeldung erforderlich: Mehr Infos beim Verband deutscher Yoga-Therapeuten unter www.hoho-haha.de

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