Wenn dunkler Rauch aufsteigt - Tipps zum Heizen
Nun knistern Sie wieder... An grauen, kalten Tagen werden zuhause die Öfen für behagliche Wärme angeschürt. Damit dies auch für Nachbarn und Umwelt angenehm bleibt, sollte man auf folgende Punkte achten:
- Heizen Sie Ihren Ofen nur mit trockenem Holz. Feuchtes Holz
führt zu einer
unvollständigen Verbrennung, bei der lediglich 50 % des Heizwertes
genutzt werden.
Absolut tabu für jeden Ofen sind jegliche Abfälle und behandeltes oder
beschichtetes Holz. Brennstoffe dieser Art sind nicht nur gesetzlich verboten,
sondern zersetzen auch die Innenwände der Kamine.
- Zum Anzünden eignen sich dünne Holzspäne optimal. Sollen
Sie Zeitung verwenden, nehmen sie keinen Buntdruckl. Er könnte giftige
Schwermetalle enthalten.
- Mit kleinstückigem Holz, das locker aufeinander geschichtet wird, können
schnell die gewünschten Temperaturen erreicht werden. Sehr wichtig ist
eine ausreichende Luftzufuhr durch geöffnete Anheizklappen und Verbrennungsluftschieber.
- Legen Sie nicht zu viel Brennstoff auf einmal nach, damit die Flammen
nicht ersticken. Auch während des Abbrandes muß für ausreichend
Verbrennungsluft gesorgt werden. Es können dann lange, leuchtende Flammen
beobachtet werden; ansonsten kann Schwelbrand, und damit verbunden, Ruß und
Pech entstehen.
- Um eine optimale Verbrennung zu kontrollieren, lohnt sich ein Blick
auf den eigenen Kamin: bei dunklen Rauchfahnen muß dringend für
eine entsprechende Luftzufuhr im Ofen gesorgt werden, wenn kurze, durchscheinende
Flammen auftreten.
- In regelmäßigen Abständen sollte die Asche aus Feuerraum
und Aschekasten entfernt werden, so daß ausreichend Luft nachströmen
kann.
Wenn Sie diese einfachen Tips beachten, steht der Behaglichkeit nichts mehr
im Wege, und es klappt auch mit der Umwelt und den Nachbarn.