Effekte: Bild ist nicht gleich Bild
Freilich ist nicht Bild gleich Bild und vom Amateurfoto bis zum Originalgemälde eines prominenten
Künstlers spannt sich ein weiter Bogen.
Deshalb gilt es, dem Hintergrund Beachtung zu schenken. Auf der hellen Wand kommen kräftige Farben oder kontrastreiche
Fotos besonders gut zur Geltung. Trotz straffer Gruppierung bleibt jedes einzelne Motiv klar erkennbar. Dunkler Hintergrund dagegen lässt
noch das zartestes Aquarell oder die feinlinigste Grafik leuchtend hell erscheinen. Ein Effekt, der durch künstliche Beleuchtung noch
steigerungsfähig ist.
Zum Beispiel wird Treppensteigen - wenn auch meistens unbewusst - als lästig empfunden. Könnten Bilder an der sonst kahlen Wand
nicht ein wenig aufmuntern oder gar zum Verweilen einladen? Hier folgt die Anordnung der Bilddokumentation dem Stufenverlauf, damit jedes
Motiv bequem aus der richtigen Augenhöhe betrachtet werden kann. Dass der Betrachtungabstand im Treppenhaus gering ist, sollte bei der
Motivwahl berrücksichtigt werden. Bilder, die erst ab drei Meter Abstand voll zur Wirkung kommen, sind hier fehl am Platz. Wichtig:
Dass die Betrachtungshöhe (Augenhöhe) im Sitzen ca. 120 cm, im Stehen bei ca. 165 cm richtig gewählt ist (bezogen auf dier
Bildmitte).