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Gesund leben im Seniorenalter
Neuburg, 23.02.2020 - 02:54 Uhr
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Gesund leben im Seniorenalter

Bewegung und Sport halten nicht nur fit, sondern bewahren Gesundheit, Aktivität und Wohlbefinden bis ins hohe Alter. Viele Senioren sind jedoch zu passiv. Mangelnde Bewegung gehört aber neben falscher Ernährung, Nikotin- und Alkoholmissbrauch zu den wichtigsten Risikofaktoren für schwer wiegende Erkrankungen!

Bewirkt viel Positives
Für körperliche Aktivität ist es nie zu spät – und ihr Körper wird es Ihnen danken. Wer seine Ausdauer trainiert, dämpft z.B. die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Der positive Effekt: Puls und Blutdruck steigen unter Belastung (z.B. beim Treppen steigen) nicht mehr so stark an und die Blutfettwerte (Cholesterinspiegel) werden günstig beeinflusst. Außerdem wird das Koordinations- und Reaktionsvermögen verbessert (Dadurch können z.B. Stürze besser abgefangen werden), sowie das Kurzzeitgedächtnis und die geistige Leistungskraft gestärkt.

Bewegung in Alltag einbauen
Die meisten bewegen sich nicht genug. Dabei können bereits kleine Veränderungen im Alltag viel bewirken. Der tägliche Spaziergang, regelmäßige Gartenarbeit oder öfter mal die Treppe nehmen statt mit dem Fahrstuhl zu fahren, bringt schon viel. Überhaupt ist die Treppe ein perfektes und kostenloses „Trainingsgerät“ meinen Sportmediziner.

„Treppen-Training“
Mindestens einmal pro Tag (darf auch ruhig öfters sein) sollten Senioren eine Treppe hoch und wieder runtergehen. Das stärkt das Gefäßsystem, das Herz und den Kreislauf, sowie die Beinkraft. Die Muskulatur der Oberschenkel wird beim Hinuntergehen aufgebaut. Dabei sollte man das Bein nicht überstrecken, sonst wird das Knie zu sehr belastet. (Deshalb sollten Knie-Athrose-Patienten nicht zu viel bergab gehen oder Treppen hinuntersteigen). Den Rücken dabei gerade halten und ruhig weiteratmen. Die Hauptbein-Muskeln und das Gesäß werden trainiert, wenn man zwei Treppenstufen auf einmal nimmt. Kleinere Menschen und Personen mit Knie-Problemen sollten nur eine Stufe nehmen. Gut für Atemwege: Beim Treppensteigen das Tempo wechseln. Fangen Sie langsam und mit kleinen Treppen an und steigern Sie dann allmählich die Anzahl der Stufen.

Es ist nie zu spät
Wie wäre es, mal wieder Tanzen zu gehen? Tanzen ist nicht nur ein gutes Ausdauertraining, um Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordination auszubauen. Zusätzlich beeinflusst die Musik Stimmung, Herzschlag, Blutdruck, Atemrhythmus, Immunsystem und Gehirnströme positiv. Untersuchungen zufolge sinkt durch Tanzen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar für Demenz! Also schwingen Sie mal wieder das Tanzbein! Denn Tanzen bringt Körper und Geist in Einklang. Im Cafe-Huber in Neuburg z.B. findet zweimal im Monat donnerstags ein Senioren-Tanz statt. Die nächsten Termine sind: 5.10., 19.10., 2.11., 16.11., jeweils 14-18 Uhr.

Vorher zum Arzt
Weitere geeignete Sportarten für Senioren sind Schwimmen, Radfahren, Wandern, Walken, Nordic-Walking, Skilanglauf oder Gymnastik. Erste Erfolge können Sie schon nach wenigen Wochen erzielen. Interessante Internet-Seiten zu diesem Thema: www.richtigfit-ab50.de oder www.bewegte-senioren.de. Ganz wichtig: Bevor Sie nun richtig loslegen, sollten Sie zuerst mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen, um bestehende Erkrankungen bzw. Kontraindikationen auszuschließen.

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