Kraft bis ins hohe Alter
Dass der Mensch älter wird, ist unausweichlich, nicht aber, dass er vorzeitig schwächer wird.
Nicht mangelnde Bewegung, sondern mangelnder Widerstand führt zur Rückbildung von Muskeln, Sehnen und Knochen. Heute weiß man, dass unsere Muskulatur ein Leben lang trainierbar ist. Mit richtig dosiertem Krafttraining bremst der ältere Mensch die Abbauvorgänge seines Körpers, schafft sich ein natürliches Muskelkorsett und beugt auch der Osteoporose vor. Im Alltag benötigen wir nur noch einen kleinen Teil der von der Natur für unsere Gelenke vorgesehenen Bewegungsreichweite. So kommt es zu muskulären Verkürzungen. Mit regelmäßigem Training erhalten Sie sich Ihre volle Beweglichkeit.
Rückenschmerzen
Jeder Zweite unter 30 Jahren klagt in Deutschland über Rückenschmerzen, bei den über 60-jährigen sind es sogar fast 70 % Prozent. Steifer Nacken, verspannte Schultern, Schmerzen, Hexenschuss, Bandscheibenvorfälle – die Ausprägungen der Volkskrankheit Nr. 1 sind vielfältig. Ebenso wie die Ursachen. Die Forschung zeigt: Bei acht von zehn Rückenpatienten liegt die Ursache ihrer Beschwerden in der unterentwickelten Rückenmuskulatur. Im Grunde genommen besteht nicht ein Rückenproblem, sondern ein Kraftproblem (siehe oben). Natürlich kann man lernen, mit der Schwäche umzugehen, in dem man „richtig“ sitzt, trägt oder geht. Doch wer seine Rückenmuskeln schont, schwächt sie noch mehr. Besser ist es, Beschwerden durch ein präventives Training erst gar nicht entstehen zu lassen. Grundsätzlich gilt: Wer rastet, der rostet! Deshalb lieber beim gemeinsamen Nordic Walking, Schwimmen, Radfahren oder nach der Seniorengymnastik einen kleinen Plausch halten, als beim Kaffeekränzchen!